Willkommen, Besucher
Bitte anmelden oder registrieren.    Passwort vergessen?

Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010
(1 Leser) (1) Besucher
Zum Ende gehenSeite: 1...78910111213...41
THEMA: Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010
#6576
Aw: Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010 vor 6 Monaten, 1 Woche DANKE: 24


(www.unserekirche.de/.../520/225007088237.jpg)


Mit Deinem Erbarmen komm uns
eilends entgegen.





Montag, den 01. März




1. Lesung Dan 9,4b - 10




Herr, du großer und Furcht erregender Gott, du bewahrst denen,
die dich lieben und deine Gebote halten,
deinen Bund und deine Gnade.
Wir haben gesündigt und Unrecht getan,
wir sind treulos gewesen und haben uns gegen dich empört;
von deinen Geboten und Gesetzen sind wir abgewichen.
Wir haben nicht auf deine Diener, die Propheten, gehört,
die in deinem Namen zu unseren Königen und Vorstehern,
zu unseren Vätern und zu allen Bürgern des Landes geredet haben.
Du, Herr, bist im Recht; uns aber steht bis heute die Schamröte im Gesicht,
den Leuten von Juda, den Einwohnern Jerusalems und allen Israeliten,
seien sie nah oder fern in all den Ländern, wohin du sie verstoßen hast;
denn sie haben dir die Treue gebrochen.
Ja, Herr, uns steht die Schamröte im Gesicht, unseren Königen, Oberen und Vätern;
denn wir haben uns gegen dich versündigt.
Aber der Herr, unser Gott, schenkt Erbarmen und Vergebung.
Ja, wir haben uns gegen ihn empört.
Wir haben nicht auf die Stimme des Herrn, unseres Gottes,
gehört und seine Befehle nicht befolgt,
die er uns durch seine Diener, die Propheten, gegeben hat.




2. Lesung Psalm 79(78) 5 + 8.9.11 + 13




Wie lange noch, Herr? Willst du auf ewig zürnen?
Wie lange noch wird dein Eifer lodern wie Feuer?
Rechne uns die Schuld der Vorfahren nicht an!
Mit deinem Erbarmen komm uns eilends entgegen!
Denn wir sind sehr erniedrigt.

Um der Ehre deines Namens willen
hilf uns, du Gott unsres Heils!
Um deines Namens willen reiß uns heraus und
vergib uns die Sünden!

Das Stöhnen der Gefangenen dringe zu dir.
Befrei die Todgeweihten durch die Kraft deines Armes!
Wir aber, dein Volk, die Schafe deiner Weide,
wollen dir ewig danken,
deinen Ruhm verkünden von Geschlecht zu Geschlecht.







Aus dem Evangelium unseres Herrn nach Lukas ( Vers 6, Zeile 36 - 38)



Ehre sei Dir, o Herr !







Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist!
Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden.
Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden.
Erlasst einander die Schuld,
dann wird auch euch die Schuld erlassen werden.
Gebt, dann wird auch euch gegeben werden.
In reichem, vollem, gehäuftem, überfließendem Maß wird man euch beschenken;
denn nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt,
wird auch euch zugeteilt werden.




Maria Magdalena
Moderator
Beiträge: 2131
graph
Benutzer offline Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
Ad te levavi.
 
#6590
Aw: Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010 vor 6 Monaten, 1 Woche DANKE: 24


(www.lillebe.de/Italien-Vatikan-2.JPG)


Herr, behüte Deine Kirch und
verlass sie nicht.





Dienstag, den 02. März




1. Lesung Jes 1,10 - 16




Hört das Wort des Herrn, ihr Herrscher von Sodom!
Vernimm die Weisung unseres Gottes, du Volk von Gomorra!
Was soll ich mit euren vielen Schlachtopfern?,
spricht der Herr. Die Widder, die ihr als Opfer verbrennt,
und das Fett eurer Rinder habe ich satt;
das Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke ist mir zuwider.
Wenn ihr kommt, um mein Angesicht zu schauen -
wer hat von euch verlangt, dass ihr meine Vorhöfe zertrampelt?
Bringt mir nicht länger sinnlose Gaben,
Rauchopfer, die mir ein Gräuel sind. Neumond und Sabbat und Festversammlung -
Frevel und Feste - ertrage ich nicht.
Eure Neumondfeste und Feiertage
sind mir in der Seele verhasst, sie sind mir zur Last geworden,
ich bin es müde, sie zu ertragen.
Wenn ihr eure Hände ausbreitet,
verhülle ich meine Augen vor euch.
Wenn ihr auch noch so viel betet,
ich höre es nicht.
Eure Hände sind voller Blut.
Wascht euch, reinigt euch!
Lasst ab von eurem üblen Treiben!
Hört auf, vor meinen Augen Böses zu tun!




2. Lesung Psalm 50(49) 8 - 9.16b - 17.21 + 23




Nicht wegen deiner Opfer rüg ich dich,
deine Brandopfer sind mir immer vor Augen.
Doch nehme ich von dir Stiere nicht an
noch Böcke aus deinen Hürden.

"Was zählst du meine Gebote auf
und nimmst meinen Bund in deinen Mund?
Dabei ist Zucht dir verhasst,
meine Worte wirfst du hinter dich.

Das hast du getan und ich soll schweigen?
Meinst du, ich bin wie du?
Ich halte es dir vor Augen und rüge dich.
Wer Opfer des Lobes bringt, ehrt mich;
wer rechtschaffen lebt, dem zeig ich mein Heil."







Aus dem Evangelium unseres Herrn nach Matthäus ( Vers 23, Zeile 1 - 12)



Ehre sei Dir, o Herr !







Darauf wandte sich Jesus an das Volk und an seine Jünger
und sagte:
Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt.
Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen,
aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun;
denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen.
Sie schnüren schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern,
wollen selber aber keinen Finger rühren, um die Lasten zu tragen.
Alles, was sie tun, tun sie nur, damit die Menschen es sehen:
Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern lang,
bei jedem Festmahl möchten sie den Ehrenplatz und
in der Synagoge die vordersten Sitze haben,
und auf den Straßen und Plätzen lassen sie sich gern grüßen
und von den Leuten Rabbi Meister nennen.
Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen;
denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder.
Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen;
denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel.
Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen;
denn nur einer ist euer Lehrer, Christus.
Der Größte von euch soll euer Diener sein.
Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt,
und wer sich selbst erniedrigt,
wird erhöht werden.



Maria Magdalena
Moderator
Beiträge: 2131
graph
Benutzer offline Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
Ad te levavi.
 
#6593
Aw: Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010 vor 6 Monaten, 1 Woche DANKE: 24


(www.kab-wien.at/.../Gebet/prayercorner.jpg)


Ich aber, Herr, ich vertraue Dir,
ich sage :" Du bist mein Gott !"





Mittwoch, den 03.März




1. Lesung Jer 18,18 - 20




Sie aber sagten:
Kommt, lasst uns gegen Jeremia Pläne schmieden!
Denn nie wird dem Priester die Weisung ausgehen,
dem Weisen der Rat und dem Propheten das Wort.
Kommt, wir wollen ihn mit seinen eigenen Worten schlagen
und Acht geben auf alles, was er sagt.
Gib du, Herr, Acht auf mich
und höre das Gerede meiner Widersacher!
Darf man denn Gutes mit Bösem vergelten?
Denn sie haben mir eine Grube gegraben.
Denk daran, wie ich vor dir stand,
um zu ihren Gunsten zu sprechen
und deinen Zorn von ihnen abzuwenden.




2. Lesung Psalm 31(30) 5 - 6.12 + 14.15 - 16




Du wirst mich befreien aus dem Netz, das sie mir heimlich legten;
denn du bist meine Zuflucht.
In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist;
du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.

Zum Spott geworden bin ich all meinen Feinden,
ein Hohn den Nachbarn, ein Schrecken den Freunden;
wer mich auf der Straße sieht, der flieht vor mir.
Ich höre das Zischeln der Menge - Grauen ringsum.
Sie tun sich gegen mich zusammen;
sie sinnen darauf, mir das Leben zu rauben.

Ich aber, Herr, ich vertraue dir,
ich sage: "Du bist mein Gott."
In deiner Hand liegt mein Geschick;
entreiß mich der Hand meiner Feinde und Verfolger!







Aus dem EVangelium unseres Herrn nach Matthäus ( Vers 20, Zeile 17 - 28)



Ehre sei Dir, o Herr !







Als Jesus nach Jerusalem hinaufzog,
nahm er unterwegs die zwölf Jünger beiseite und sagte zu ihnen:
Wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf;
dort wird der Menschensohn den Hohenpriestern und Schriftgelehrten ausgeliefert;
sie werden ihn zum Tod verurteilen
und den Heiden übergeben, damit er verspottet,
gegeißelt und gekreuzigt wird;
aber am dritten Tag wird er auferstehen.
Damals kam die Frau des Zebedäus mit ihren Söhnen zu Jesus
und fiel vor ihm nieder, weil sie ihn um etwas bitten wollte.
Er fragte sie:
Was willst du?
Sie antwortete:
Versprich, dass meine beiden Söhne in deinem Reich rechts
und links neben dir sitzen dürfen.
Jesus erwiderte:
Ihr wisst nicht, um was ihr bittet.
Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde?
Sie sagten zu ihm:
Wir können es.
Da antwortete er ihnen:
Ihr werdet meinen Kelch trinken;
doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben;
dort werden die sitzen, für die mein Vater diese Plätze bestimmt hat.
Als die zehn anderen Jünger das hörten,
wurden sie sehr ärgerlich über die beiden Brüder.
Da rief Jesus sie zu sich und sagte:
Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker unterdrücken und
die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen.
Bei euch soll es nicht so sein,
sondern wer bei euch groß sein will,
der soll euer Diener sein,
und wer bei euch der Erste sein will,
soll euer Sklave sein.
Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen,
um sich dienen zu lassen,
sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.




Maria Magdalena
Moderator
Beiträge: 2131
graph
Benutzer offline Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
Ad te levavi.
 
#6603
Aw: Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010 vor 6 Monaten, 1 Woche DANKE: 24


(www.ordi.de/blog/forgiven.jpg)




Erforsche mich, Gott, und erkenne
mein Herz.





Donnerstag, den 04. März





1. Lesung Jer 17,5 - 10




So spricht der Herr:
Verflucht der Mann, der auf Menschen vertraut,
auf schwaches Fleisch sich stützt
und dessen Herz sich abwendet vom Herrn.
Er ist wie ein kahler Strauch in der Steppe,
der nie einen Regen kommen sieht; er bleibt auf dürrem Wüstenboden,
im salzigen Land, wo niemand wohnt.
Gesegnet der Mann, der auf den Herrn sich verlässt
und dessen Hoffnung der Herr ist.
Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist
und am Bach seine Wurzeln ausstreckt
:Er hat nichts zu fürchten, wenn Hitze kommt;
seine Blätter bleiben grün; auch in einem trockenen Jahr ist er ohne Sorge,
unablässig bringt er seine Früchte.
Arglistig ohnegleichen ist das Herz und unverbesserlich.
Wer kann es ergründen?
Ich, der Herr, erforsche das Herz
und prüfe die Nieren, um jedem zu vergelten, wie es sein Verhalten verdient,
entsprechend der Frucht seiner Taten.




2. Lesung Psalm 1,1 - 2.3.4 + 6




Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt,
nicht auf dem Weg der Sünder geht, / nicht im Kreis der Spötter sitzt,
sondern Freude hat an der Weisung des Herrn,
über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht.

Er ist wie ein Baum,
der an Wasserbächen gepflanzt ist,
der zur rechten Zeit seine Frucht bringt
und dessen Blätter nicht welken.
Alles, was er tut,
wird ihm gut gelingen.

Nicht so die Frevler:
Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.
Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten,
der Weg der Frevler aber führt in den Abgrund.







Aus dem Evangelium unseres Herrn nach Lukas ( Vers 16, Zeile 19 - 31 )



Ehre sei Dir, o Herr !










(www.kunstkopie.de/kunst/marcus_gheeraerts_d_a...)





Es war einmal ein reicher Mann,
der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und
Tag für Tag herrlich und in Freuden lebte.
Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann namens Lazarus,
dessen Leib voller Geschwüre war.
Er hätte gern seinen Hunger mit dem gestillt,
was vom Tisch des Reichen herunterfiel.
Stattdessen kamen die Hunde und
leckten an seinen Geschwüren.
Als nun der Arme starb,
wurde er von den Engeln in Abrahams Schoß getragen.
Auch der Reiche starb und wurde begraben.
In der Unterwelt, wo er qualvolle Schmerzen litt,
blickte er auf und sah von weitem Abraham,
und Lazarus in seinem Schoß.
Da rief er:
Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir und schick Lazarus zu mir;
er soll wenigstens die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zunge kühlen,
denn ich leide große Qual in diesem Feuer.
Abraham erwiderte:
Mein Kind, denk daran,
dass du schon zu Lebzeiten deinen Anteil am Guten erhalten hast,
Lazarus aber nur Schlechtes.
Jetzt wird er dafür getröstet, du aber musst leiden.
Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund,
sodass niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann,
selbst wenn er wollte.
Da sagte der Reiche:
Dann bitte ich dich, Vater, schick ihn in das Haus meines Vaters!
Denn ich habe noch fünf Brüder.
Er soll sie warnen, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen.
Abraham aber sagte:
Sie haben Mose und die Propheten,
auf die sollen sie hören.
Er erwiderte:
Nein, Vater Abraham, nur wenn einer von den Toten zu ihnen kommt,
werden sie umkehren.
Darauf sagte Abraham:
Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören,
werden sie sich auch nicht überzeugen lassen,
wenn einer von den Toten aufersteht.





Maria Magdalena
Moderator
Beiträge: 2131
graph
Benutzer offline Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
Ad te levavi.
 
#6616
Aw: Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010 vor 6 Monaten DANKE: 24


(www.schwert-bischof.com/.../a_Eucharistie_1.jpg)


Gib, dass wir mit ganzer Breitschaft
nach diesem Heil streben .






Freitag, den 05. März




1. Lesung Gen 37,3 - 4.12 - 13a.17b - 28




Israel liebte Josef unter allen seinen Söhnen am meisten,
weil er ihm noch in hohem Alter geboren worden war.
Er ließ ihm einen Ärmelrock machen.
Als seine Brüder sahen, dass ihr Vater ihn mehr liebte als alle seine Brüder,
hassten sie ihn und konnten mit ihm kein gutes Wort mehr reden.

Als seine Brüder fortgezogen waren, um das Vieh ihres Vaters bei Sichem zu weiden,
sagte Israel zu Josef:

Sie sind von hier weitergezogen.
Ich habe nämlich gehört, wie sie sagten:
Gehen wir nach Dotan.
Da ging Josef seinen Brüdern nach und fand sie in Dotan.
Sie sahen ihn von weitem.
Bevor er jedoch nahe an sie herangekommen war,
fassten sie den Plan, ihn umzubringen.
Sie sagten zueinander: Dort kommt ja dieser Träumer.
Jetzt aber auf, erschlagen wir ihn und werfen wir ihn in eine der Zisternen.
Sagen wir, ein wildes Tier habe ihn gefressen.
Dann werden wir ja sehen, was aus seinen Träumen wird.
Ruben hörte das und wollte ihn aus ihrer Hand retten.
Er sagte: Begehen wir doch keinen Mord.
Und Ruben sagte zu ihnen:
Vergießt kein Blut!
Werft ihn in die Zisterne da in der Steppe, aber legt nicht Hand an ihn!
Er wollte ihn nämlich aus ihrer Hand retten und zu seinem Vater zurückbringen.
Als Josef bei seinen Brüdern angekommen war,
zogen sie ihm sein Gewand aus, den Ärmelrock,
den er anhatte,
packten ihn und warfen ihn in die Zisterne.
Die Zisterne war leer; es war kein Wasser darin.
Als sie dann beim Essen saßen und aufblickten, sahen sie,
dass gerade eine Karawane von Ismaelitern aus Gilead kam.
Ihre Kamele waren mit Tragakant, Mastix und Ladanum beladen.
Sie waren unterwegs nach Ägypten.
Da schlug Juda seinen Brüdern vor:
Was haben wir davon, wenn wir unseren Bruder erschlagen und sein Blut zudecken?
Kommt, verkaufen wir ihn den Ismaelitern.
Wir wollen aber nicht Hand an ihn legen, denn er ist doch unser Bruder und unser Verwandter.
Seine Brüder waren einverstanden.
Midianitische Kaufleute kamen vorbei.
Da zogen sie Josef aus der Zisterne heraus und verkauften ihn für zwanzig Silberstücke an die Ismaeliter.
Diese brachten Josef nach Ägypten.




2. Lesung Psalm 105 (104) 16 - 17.18 - 19.20 - 21




Dann aber rief er den Hunger ins Land,
entzog ihnen allen Vorrat an Brot.
Doch hatte er ihnen einen Mann vorausgesandt:
Josef wurde als Sklave verkauft.

Man spannte seine Füße in Fesseln
und zwängte seinen Hals ins Eisen
bis zu der Zeit, als sein Wort sich erfüllte
und der Spruch des Herrn ihm Recht gab.

Da sandte der König einen Boten und ließ ihn frei,
der Herrscher der Völker ließ ihn heraus.
Er bestellte ihn zum Herrn über sein Haus,
zum Gebieter über seinen ganzen Besitz.







Aus dem Evangelium unseres Herr nach Matthäus ( Vers 21, 33 - 43.45 -46 )



Ehre sei Dir, o Herr !









( vitajesu.files.wordpress.com/2009/12/wehe-euc...)






Hört noch ein anderes Gleichnis:
Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an,
zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm.
Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land.
Als nun die Erntezeit kam, schickte er seine Knechte zu den Winzern,
um seinen Anteil an den Früchten holen zu lassen.
Die Winzer aber packten seine Knechte;
den einen prügelten sie, den andern brachten sie um,
einen dritten steinigten sie.
Darauf schickte er andere Knechte, mehr als das erste Mal;
mit ihnen machten sie es genauso.
Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen;
denn er dachte:
Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben.
Als die Winzer den Sohn sahen, sagten sie zueinander:
Das ist der Erbe.
Auf, wir wollen ihn töten, damit wir seinen Besitz erben.
Und sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um.
Wenn nun der Besitzer des Weinbergs kommt:
Was wird er mit solchen Winzern tun?
Sie sagten zu ihm:
Er wird diesen bösen Menschen ein böses Ende bereiten und
den Weinberg an andere Winzer verpachten,
die ihm die Früchte abliefern, wenn es Zeit dafür ist.
Und Jesus sagte zu ihnen:
Habt ihr nie in der Schrift gelesen:
Der Stein, den die Bauleute verworfen haben,
er ist zum Eckstein geworden;
das hat der Herr vollbracht,
vor unseren Augen geschah dieses Wunder?
Darum sage ich euch:
Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden,
das die erwarteten Früchte bringt.

Als die Hohenpriester und die Pharisäer seine Gleichnisse hörten,
merkten sie, dass er von ihnen sprach.
Sie hätten ihn gern verhaften lassen;
aber sie fürchteten sich vor den Leuten,
weil alle ihn für einen Propheten hielten.
Maria Magdalena
Moderator
Beiträge: 2131
graph
Benutzer offline Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
Ad te levavi.
 
#6628
Aw: Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010 vor 6 Monaten DANKE: 24


( www.seelenheilung.de/Bilder/Madero/Erloesung.jpg)


Führe uns hin zu jenem Licht,
in dem Du selber wohnst.






Samstag, den 06. März





1. Lesung Mi 7,14 - 15.18 - 20





Führe mit deinem Stab dein Volk auf die Weide,
die Schafe, die dein Erbbesitz sind, die einsam lagern in einer Wildnis
mitten im fruchtbaren Land.
Sie sollen wieder im Baschan und in Gilead weiden
wie in den Tagen der Vorzeit.
Wie in den Tagen, als du aus Ägypten auszogst,
lass uns deine Wunder schauen!

Wer ist ein Gott wie du,
der du Schuld verzeihst und dem Rest deines Erbvolkes
das Unrecht vergibst?
Gott hält nicht für immer fest an seinem Zorn;
denn er liebt es, gnädig zu sein.
Er wird wieder Erbarmen haben mit uns
und unsere Schuld zertreten. Ja, du wirfst all unsere Sünden
in die Tiefe des Meeres hinab.
Du wirst Jakob deine Treue beweisen
und Abraham deine Huld, wie du unseren Vätern geschworen hast
in den Tagen der Vorzeit.





2. Lesung Psalm 103(102) 1 - 2.3 - 4.9 - 10.11 - 12





Von David.
Lobe den Herrn, meine Seele,
und alles in mir seinen heiligen Namen!
Lobe den Herrn, meine Seele,
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:

der dir all deine Schuld vergibt
und all deine Gebrechen heilt,
der dein Leben vor dem Untergang rettet
und dich mit Huld und Erbarmen krönt

Er wird nicht immer zürnen,
nicht ewig im Groll verharren.
Er handelt an uns nicht nach unsern Sünden
und vergilt uns nicht nach unsrer Schuld.

Denn so hoch der Himmel über der Erde ist,
so hoch ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.
So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang,
so weit entfernt er die Schuld von uns.







Aus dem Evangelium unseres Herrn nach Lukas ( Vers 15, Zeile 1 - 3.11 - 32 )



Ehre sei Dir, o Herr !








( www.kirchengucker.de/wp-content/uploads/2009/...)







Alle Zöllner und Sünder kamen zu ihm, um ihn zu hören.
Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten:
Er gibt sich mit Sündern ab und isst sogar mit ihnen.
Da erzählte er ihnen ein Gleichnis und sagte:

Weiter sagte Jesus: Ein Mann hatte zwei Söhne.
Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater:
Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht.
Da teilte der Vater das Vermögen auf.
Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und
zog in ein fernes Land.
Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen.
Als er alles durchgebracht hatte,
kam eine große Hungersnot über das Land und es ging ihm sehr schlecht.
Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf;
der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten.
Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt,
die die Schweine fraßen;
aber niemand gab ihm davon.
Da ging er in sich und sagte:
Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben mehr als genug zu essen und
ich komme hier vor Hunger um.
Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen:
Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt.
Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein;
mach mich zu einem deiner Tagelöhner.
Dann brach er auf und ging zu seinem Vater.
Der Vater sah ihn schon von weitem kommen und er hatte Mitleid mit ihm.
Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.
Da sagte der Sohn:
Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt;
ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein.
Der Vater aber sagte zu seinen Knechten:
Holt schnell das beste Gewand und zieht es ihm an,
steckt ihm einen Ring an die Hand und zieht ihm Schuhe an.
Bringt das Mastkalb her und schlachtet es;
wir wollen essen und fröhlich sein.
Denn mein Sohn war tot und lebt wieder;
er war verloren und ist wiedergefunden worden.
Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern.
Sein älterer Sohn war unterdessen auf dem Feld.
Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam,
hörte er Musik und Tanz.
Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle.
Der Knecht antwortete:
Dein Bruder ist gekommen und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen,
weil er ihn heil und gesund wiederbekommen hat.
Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen.
Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu.
Doch er erwiderte dem Vater:
So viele Jahre schon diene ich dir,
und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt;
mir aber hast du nie auch nur einen Ziegenbock geschenkt,
damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte.
Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn,
der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat,
da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet.
Der Vater antwortete ihm:
Mein Kind, du bist immer bei mir,
und alles, was mein ist, ist auch dein.
Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern;
denn dein Bruder war tot und lebt wieder;
er war verloren und ist wiedergefunden worden.


Maria Magdalena
Moderator
Beiträge: 2131
graph
Benutzer offline Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
Ad te levavi.
 
Zum Anfang gehenSeite: 1...78910111213...41
Moderation: Maria Magdalena, Wiktoria
die neusten Beiträge direkt auf deinem Desktop erhalten