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Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010
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THEMA: Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010
#6637
Aw: Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010 vor 6 Monaten DANKE: 24
Gnädig und barmherzig ist der Herr,
voll Langmut und reich an Güte.






Sonntag, den 07. März








(josiahroad.com/.../seek_the_lord_4/crying.jpg)




3. Fastensonntag " Oculi "






1. Lesung Ex 3,1 - 8a.10.13 - 15






Mose weidete die Schafe und Ziegen seines Schwiegervaters Jitro,
des Priesters von Midian.
Eines Tages trieb er das Vieh über die Steppe hinaus und
kam zum Gottesberg Horeb.
Dort erschien ihm der Engel des Herrn in einer Flamme,
die aus einem Dornbusch emporschlug.
Er schaute hin:
Da brannte der Dornbusch und verbrannte doch nicht.
Mose sagte:
Ich will dorthin gehen und mir die außergewöhnliche Erscheinung ansehen.
Warum verbrennt denn der Dornbusch nicht?
Als der Herr sah, dass Mose näher kam, um sich das anzusehen,
rief Gott ihm aus dem Dornbusch zu:
Mose, Mose!
Er antwortete: Hier bin ich.
Der Herr sagte:
Komm nicht näher heran!
Leg deine Schuhe ab; denn der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden.
Dann fuhr er fort:
Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams,
der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.
Da verhüllte Mose sein Gesicht;
denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen.
Der Herr sprach:
Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen und
ihre laute Klage über ihre Antreiber habe ich gehört.
Ich kenne ihr Leid.
Ich bin herabgestiegen

Und jetzt geh! Ich sende dich zum Pharao. Führe mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten heraus!

Da sagte Mose zu Gott:
Gut, ich werde also zu den Israeliten kommen und ihnen sagen:
Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt.
Da werden sie mich fragen: Wie heißt er?
Was soll ich ihnen darauf sagen?
Da antwortete Gott dem Mose: Ich bin der "Ich-bin-da".
Und er fuhr fort:
So sollst du zu den Israeliten sagen:
Der "Ich-bin-da" hat mich zu euch gesandt.
Weiter sprach Gott zu Mose:
So sag zu den Israeliten:
Jahwe, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams,
der Gott Isaaks und der Gott Jakobs,
hat mich zu euch gesandt.
Das ist mein Name für immer und so wird man mich nennen in allen Generationen.






2. Lesung 1 Kor 10,1 - 6.10 - 12






Ihr sollt wissen, Brüder, dass unsere Väter alle unter der Wolke waren,
alle durch das Meer zogen
und alle auf Mose getauft wurden in der Wolke und im Meer.
Alle aßen auch die gleiche gottgeschenkte Speise
und alle tranken den gleichen gottgeschenkten Trank;
denn sie tranken aus dem Leben spendenden Felsen,
der mit ihnen zog.
Und dieser Fels war Christus.
Gott aber hatte an den meisten von ihnen kein Gefallen;
denn er ließ sie in der Wüste umkommen.
Das aber geschah als warnendes Beispiel für uns:
damit wir uns nicht von der Gier nach dem Bösen beherrschen lassen,
wie jene sich von der Gier beherrschen ließen.

Murrt auch nicht, wie einige von ihnen murrten; sie wurden vom Verderber umgebracht.
Das aber geschah an ihnen, damit es uns als Beispiel dient;
uns zur Warnung wurde es aufgeschrieben, uns, die das Ende der Zeiten erreicht hat.
Wer also zu stehen meint, der gebe Acht, dass er nicht fällt.






3. Lesung Psalm 103(102) 1 - 2.3 - 4.6 - 7.8 + 11






Von David.
Lobe den Herrn, meine Seele,
und alles in mir seinen heiligen Namen!
Lobe den Herrn, meine Seele,
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:
der dir all deine Schuld vergibt
und all deine Gebrechen heilt,
er dein Leben vor dem Untergang rettet
und dich mit Huld und Erbarmen krönt

Der Herr vollbringt Taten des Heiles,
Recht verschafft er allen Bedrängten.
Er hat Mose seine Wege kundgetan,
den Kindern Israels seine Werke.

Der Herr ist barmherzig und gnädig,
langmütig und reich an Güte.
Denn so hoch der Himmel über der Erde ist,
so hoch ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.









Aus dem Evangelium unseres Herrn nach Lukas ( Vers 13, Zeile 1 - 9 )



Gnädig und barmherzig ist der Herr,
voll Langmut und reich an Güte.

Ehre sei Dir, o Herr !








Zu dieser Zeit kamen einige Leute zu Jesus und berichteten ihm von den Galiläern,
die Pilatus beim Opfern umbringen ließ,
sodass sich ihr Blut mit dem ihrer Opfertiere vermischte.
Da sagte er zu ihnen:
Meint ihr, dass nur diese Galiläer Sünder waren,
weil das mit ihnen geschehen ist,
alle anderen Galiläer aber nicht?
Nein, im Gegenteil:
Ihr alle werdet genauso umkommen,
wenn ihr euch nicht bekehrt.
Oder jene achtzehn Menschen,
die beim Einsturz des Turms von Schiloach erschlagen wurden
- meint ihr, dass nur sie Schuld auf sich geladen hatten,
alle anderen Einwohner von Jerusalem aber nicht?
Nein, im Gegenteil:
Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.
Und er erzählte ihnen dieses Gleichnis:
Ein Mann hatte in seinem Weinberg einen Feigenbaum;
und als er kam und nachsah, ob er Früchte trug, fand er keine.
Da sagte er zu seinem Weingärtner:
Jetzt komme ich schon drei Jahre und sehe nach,
ob dieser Feigenbaum Früchte trägt, und finde nichts.
Hau ihn um!
Was soll er weiter dem Boden seine Kraft nehmen?
Der Weingärtner erwiderte:
Herr, lass ihn dieses Jahr noch stehen;
ich will den Boden um ihn herum aufgraben und düngen.
Vielleicht trägt er doch noch Früchte;
wenn nicht, dann lass ihn umhauen.


Maria Magdalena
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#6644
Aw: Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010 vor 6 Monaten DANKE: 24


(www.oikoumene.org/typo3temp/pics/11d758a752.jpg)




Montag, den 08.März




1. Lesung 2 Kön 5,1 - 15a




Naaman, der Feldherr des Königs von Aram,
galt viel bei seinem Herrn und war angesehen;
denn durch ihn hatte der Herr den Aramäern den Sieg verliehen.
Der Mann war tapfer, aber an Aussatz erkrankt.
Nun hatten die Aramäer bei einem Streifzug ein junges Mädchen
aus dem Land Israel verschleppt.
Es war in den Dienst der Frau Naamans gekommen.
Es sagte zu seiner Herrin:
Wäre mein Herr doch bei dem Propheten in Samaria!
Er würde seinen Aussatz heilen.
Naaman ging zu seinem Herrn und meldete ihm:
Das und das hat das Mädchen aus Israel gesagt.
Der König von Aram antwortete:
So geh doch hin;
ich werde dir ein Schreiben an den König von Israel mitgeben.
Naaman machte sich auf den Weg.
Er nahm zehn Talente Silber, sechstausend Schekel Gold und zehn Festkleider mit
und überbrachte dem König von Israel das Schreiben.
Es hatte folgenden Inhalt:
Wenn jetzt dieser Brief zu dir gelangt, so wisse:
Ich habe meinen Knecht Naaman zu dir geschickt,
damit du seinen Aussatz heilst.
Als der König von Israel den Brief gelesen hatte,
zerriss er seine Kleider und rief:
Bin ich denn ein Gott, der töten und zum Leben erwecken kann?
Er schickt einen Mann zu mir, damit ich ihn von seinem Aussatz heile.
Merkt doch und seht, dass er nur Streit mit mir sucht.
Als der Gottesmann Elischa hörte, der König von Israel habe seine Kleider zerrissen,
ließ er ihm sagen:
Warum hast du deine Kleider zerrissen?
Naaman soll zu mir kommen;
dann wird er erfahren, dass es in Israel einen Propheten gibt.
So kam Naaman mit seinen Pferden und Wagen und hielt vor dem Haus Elischas.
Dieser schickte einen Boten zu ihm hinaus und ließ ihm sagen:
Geh und wasch dich siebenmal im Jordan!
Dann wird dein Leib wieder gesund, und du wirst rein.
Doch Naaman wurde zornig.
Er ging weg und sagte:
Ich dachte, er würde herauskommen, vor mich hintreten,
den Namen Jahwes, seines Gottes, anrufen,
seine Hand über die kranke Stelle bewegen und so den Aussatz heilen.
Sind nicht der Abana und der Parpar, die Flüsse von Damaskus,
besser als alle Gewässer Israels?
Kann ich nicht dort mich waschen, um rein zu werden?
Voll Zorn wandte er sich ab und ging weg.
Doch seine Diener traten an ihn heran und redeten ihm zu:
Wenn der Prophet etwas Schweres von dir verlangt hätte,
würdest du es tun; wie viel mehr jetzt,
da er zu dir nur gesagt hat:
Wasch dich und du wirst rein.
So ging er also zum Jordan hinab und tauchte siebenmal unter,
wie ihm der Gottesmann befohlen hatte.
Da wurde sein Leib gesund wie der Leib eines Kindes und er war rein.
Nun kehrte er mit seinem ganzen Gefolge zum Gottesmann zurück




2. Lesung Psalm 42(41) 2 - 3. 43(42) 3.4




Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,
so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.
Meine Seele dürstet nach Gott,
nach dem lebendigen Gott. Wann darf ich kommen
und Gottes Antlitz schauen?

Sende dein Licht und deine Wahrheit,
damit sie mich leiten; sie sollen mich führen zu deinem heiligen Berg
und zu deiner Wohnung.
So will ich zum Altar Gottes treten, zum Gott meiner Freude.
Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben,
Gott, mein Gott.






Aus dem Evangelium unseres Herrn nach Lukas ( Vers 4, Zeile 24 - 30 )



Ehre sei Dir, o Herr !






Und er setzte hinzu:
Amen, das sage ich euch: Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt.
Wahrhaftig, das sage ich euch:
In Israel gab es viele Witwen in den Tagen des Elija,
als der Himmel für drei Jahre und sechs Monate verschlossen war
und eine große Hungersnot über das ganze Land kam.
Aber zu keiner von ihnen wurde Elija gesandt,
nur zu einer Witwe in Sarepta bei Sidon.
Und viele Aussätzige gab es in Israel zur Zeit des Propheten Elischa.
Aber keiner von ihnen wurde geheilt, nur der Syrer Naaman.
Als die Leute in der Synagoge das hörten, gerieten sie alle in Wut.
Sie sprangen auf und trieben Jesus zur Stadt hinaus;
sie brachten ihn an den Abhang des Berges,
auf dem ihre Stadt erbaut war, und wollten ihn hinabstürzen.
Er aber schritt mitten durch die Menge hindurch und ging weg.



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#6658
Aw: Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010 vor 6 Monaten DANKE: 24


(www.boonesferrycommunitychurch.org/wp-content...)


Zeige mir, Herr, Deine Wege,
lehre mich Deine Pfade.





Dienstag, den 09. März




1. Lesung Dan 3,25.34 - 43




Asarja blieb stehen, öffnete den Mund und sprach mitten im Feuer folgendes Gebet:

Um deines Namens willen verwirf uns nicht für immer;
löse deinen Bund nicht auf!
Versag uns nicht dein Erbarmen,
deinem Freund Abraham zuliebe,
deinem Knecht Isaak und Israel, deinem Heiligen,
denen du Nachkommen verheißen hast so zahlreich wie die Sterne am Himmel und
wie der Sand am Ufer des Meeres.
Ach, Herr, wir sind geringer geworden als alle Völker.
In aller Welt sind wir heute wegen unserer Sünden erniedrigt.
Wir haben in dieser Zeit weder Vorsteher noch Propheten und keinen,
der uns anführt, weder Brandopfer noch Schlachtopfer,
weder Speiseopfer noch Räucherwerk, noch einen Ort,
um dir die Erstlingsgaben darzubringen und um Erbarmen zu finden bei dir.
Du aber nimm uns an! Wir kommen mit zerknirschtem Herzen und demütigem Sinn.
Wie Brandopfer von Widdern und Stieren, wie Tausende fetter Lämmer,
so gelte heute unser Opfer vor dir und verschaffe uns bei dir Sühne.
Denn wer dir vertraut, wird nicht beschämt.
Wir folgen dir jetzt von ganzem Herzen, fürchten dich und suchen dein Angesicht.
Überlass uns nicht der Schande, sondern handle an uns nach deiner Milde,
nach deinem überreichen Erbarmen!
Errette uns, deinen wunderbaren Taten entsprechend;
verschaff deinem Namen Ruhm, Herr!




2. Lesung Psalm 25(24) 4 - 5.6 - 7.8 - 9




Zeige mir, Herr, deine Wege,
lehre mich deine Pfade!
Führe mich in deiner Treue und lehre mich;
denn du bist der Gott meines Heiles.
Auf dich hoffe ich allezeit.

Denk an dein Erbarmen, Herr,
und an die Taten deiner Huld;
denn sie bestehen seit Ewigkeit.
Denk nicht an meine Jugendsünden und meine Frevel!
In deiner Huld denk an mich, Herr, denn du bist gütig.

Gut und gerecht ist der Herr,
darum weist er die Irrenden auf den rechten Weg.
Die Demütigen leitet er nach seinem Recht,
die Gebeugten lehrt er seinen Weg.







aus dem Evangelium unseres Herrn nach Matthäus ( Vers 18, Zeile 21 - 35)



Ehre sei Dir, o Herr !







Da trat Petrus zu ihm und fragte:
Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben,
wenn er sich gegen mich versündigt?
Siebenmal?
Jesus sagte zu ihm:
Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal.
Mit dem Himmelreich ist es deshalb wie mit einem König,
der beschloss, von seinen Dienern Rechenschaft zu verlangen.
Als er nun mit der Abrechnung begann,
brachte man einen zu ihm,
der ihm zehntausend Talente schuldig war.
Weil er aber das Geld nicht zurückzahlen konnte,
befahl der Herr, ihn mit Frau und Kindern und allem,
was er besaß, zu verkaufen und so die Schuld zu begleichen.
Da fiel der Diener vor ihm auf die Knie und bat:
Hab Geduld mit mir!
Ich werde dir alles zurückzahlen.
Der Herr hatte Mitleid mit dem Diener,
ließ ihn gehen und schenkte ihm die Schuld.
Als nun der Diener hinausging,
traf er einen anderen Diener seines Herrn,
der ihm hundert Denare schuldig war.
Er packte ihn, würgte ihn und rief:
Bezahl, was du mir schuldig bist!
Da fiel der andere vor ihm nieder und flehte:
Hab Geduld mit mir!
Ich werde es dir zurückzahlen.
Er aber wollte nicht,
sondern ging weg und ließ ihn ins Gefängnis werfen,
bis er die Schuld bezahlt habe.
Als die übrigen Diener das sahen,
waren sie sehr betrübt;
sie gingen zu ihrem Herrn und berichteten ihm alles,
was geschehen war.
Da ließ ihn sein Herr rufen und sagte zu ihm:
Du elender Diener!
Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen,
weil du mich so angefleht hast.
Hättest nicht auch du mit jenem,
der gemeinsam mit dir in meinem Dienst steht,
Erbarmen haben müssen,
so wie ich mit dir Erbarmen hatte?
Und in seinem Zorn übergab ihn der Herr den Folterknechten,
bis er die ganze Schuld bezahlt habe.
Ebenso wird mein himmlischer Vater jeden von euch behandeln,
der seinem Bruder nicht von ganzem Herzen vergibt.


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#6670
Aw: Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010 vor 6 Monaten DANKE: 24


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Jerusalem, preise den Herrn !




Mittwoch, den 10.März




1. Lesung Dtn 4,1.5 - 9




Und nun, Israel, höre die Gesetze und Rechtsvorschriften,
die ich euch zu halten lehre. Hört und ihr werdet leben,
ihr werdet in das Land, das der Herr, der Gott eurer Väter,
euch gibt, hineinziehen und es in Besitz nehmen.

Hiermit lehre ich euch, wie es mir der Herr, mein Gott, aufgetragen hat,
Gesetze und Rechtsvorschriften.
Ihr sollt sie innerhalb des Landes halten, in das ihr hineinzieht,
um es in Besitz zu nehmen.
Ihr sollt auf sie achten und sollt sie halten.
Denn darin besteht eure Weisheit und eure Bildung in den Augen der Völker.
Wenn sie dieses Gesetzeswerk kennen lernen, müssen sie sagen:
In der Tat, diese große Nation ist ein weises und gebildetes Volk.
Denn welche große Nation hätte Götter, die ihr so nah sind,
wie Jahwe, unser Gott, uns nah ist, wo immer wir ihn anrufen?
Oder welche große Nation besäße Gesetze und Rechtsvorschriften,
die so gerecht sind wie alles in dieser Weisung, die ich euch heute vorlege?
Jedoch, nimm dich in Acht, achte gut auf dich! Vergiss nicht die Ereignisse,
die du mit eigenen Augen gesehen, und die Worte, die du gehört hast.
Lass sie dein ganzes Leben lang nicht aus dem Sinn! Präge sie
deinen Kindern und Kindeskindern ein!




2. Lesung Psalm 147,12 - 13.15 - 16.19 - 20




Jerusalem, preise den Herrn,
lobsinge, Zion, deinem Gott!
Denn er hat die Riegel deiner Tore fest gemacht,
die Kinder in deiner Mitte gesegnet;

Er sendet sein Wort zur Erde,
rasch eilt sein Befehl dahin.
Er spendet Schnee wie Wolle,
streut den Reif aus wie Asche.

Er verkündet Jakob sein Wort,
Israel seine Gesetze und Rechte.
An keinem andern Volk hat er so gehandelt,
keinem sonst seine Rechte verkündet.
Halleluja!






Aus dem Evangelium unseres Herrn nach Matthäus ( Vers 5, Zeile 17 - 19)



Ehre sei Dir, o Herr !






Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben.
Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.
Amen, das sage ich euch:
Bis Himmel und Erde vergehen,
wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen,
bevor nicht alles geschehen ist.
Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und
die Menschen entsprechend lehrt,
der wird im Himmelreich der Kleinste sein.
Wer sie aber hält und halten lehrt,
der wird groß sein im Himmelreich.



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#6691
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(www.jesuskommtbald.de/jesus.jpg)


Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.




Donnerstag, den 11.März




1. Lesung Jer 7,23 - 28




Vielmehr gab ich ihnen folgendes Gebot:
Hört auf meine Stimme, dann will ich euer Gott sein und ihr sollt mein Volk sein.
Geht in allem den Weg, den ich euch befehle, damit es euch gut geht.
Sie aber hörten nicht und neigten mir ihr Ohr nicht zu,
sondern folgten den Eingebungen und Trieben ihres bösen Herzens.
Sie zeigten mir den Rücken und nicht das Gesicht.
Von dem Tag an, als eure Väter aus Ägypten auszogen,
bis auf den heutigen Tag sandte ich zu euch immer wieder alle meine Knechte,
die Propheten.
Aber man hörte nicht auf mich und neigte mir nicht das Ohr zu,
vielmehr blieben sie hartnäckig und trieben es noch schlimmer als ihre Väter.
Auch wenn du ihnen alle diese Worte sagst, werden sie nicht auf dich hören.
Wenn du sie rufst, werden sie dir nicht antworten.
Sag ihnen also:
Dies ist das Volk, das nicht auf die Stimme des Herrn, seines Gottes,
hörte und sich nicht erziehen ließ.
Die Treue ist dahin, aus ihrem Mund verschwunden.




2. Lesung Psalm 95(94) 1 - 2.6 -7c.7d - 9




Kommt, lasst uns jubeln vor dem Herrn
und zujauchzen dem Fels unsres Heiles!
Lasst uns mit Lob seinem Angesicht nahen,
vor ihm jauchzen mit Liedern!

Kommt, lasst uns niederfallen, uns vor ihm verneigen,
lasst uns niederknien vor dem Herrn, unserm Schöpfer!
Denn er ist unser Gott,
wir sind das Volk seiner Weide,
die Herde, von seiner Hand geführt.

Ach, würdet ihr doch heute auf seine Stimme hören!
"Verhärtet euer Herz nicht wie in Meríba,
wie in der Wüste am Tag von Massa!
Dort haben eure Väter mich versucht,
sie haben mich auf die Probe gestellt und
hatten doch mein Tun gesehen.







Aus dem Evangelium unseres Herrn nach Lukas ( Vers 11, Zeile 14 - 23)



Ehre sei Dir,o Herr !







Jesus trieb einen Dämon aus, der stumm war.
Als der Dämon den Stummen verlassen hatte,
konnte der Mann reden. Alle Leute staunten.
Einige von ihnen aber sagten:
Mit Hilfe von Beelzebul, dem Anführer der Dämonen,
treibt er die Dämonen aus.
Andere wollten ihn auf die Probe stellen und
forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel.
Doch er wusste, was sie dachten,
und sagte zu ihnen:
Jedes Reich, das in sich gespalten ist,
wird veröden und ein Haus ums andere stürzt ein.
Wenn also der Satan mit sich selbst im Streit liegt,
wie kann sein Reich dann Bestand haben?
Ihr sagt doch, dass ich die Dämonen mit Hilfe von Beelzebul austreibe.
Wenn ich die Dämonen durch Beelzebul austreibe,
durch wen treiben dann eure Anhänger sie aus?
Sie selbst also sprechen euch das Urteil.
Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe,
dann ist doch das Reich Gottes schon zu euch gekommen.
Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht,
ist sein Besitz sicher;
wenn ihn aber ein Stärkerer angreift und besiegt,
dann nimmt ihm der Stärkere all seine Waffen weg,
auf die er sich verlassen hat, und verteilt die Beute.
Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich;
wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.



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#6699
Aw: Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010 vor 5 Monaten, 4 Wochen DANKE: 24


( www.christigemeinde.ch/Bilder/Gebote/1-Gebot.jpg)


Ich bin der Herr, dein Gott;
höre auf meine Stimme !





Freitag, den 12.März




1. Lesung Hos 14,2 - 10




Kehr um, Israel, zum Herrn, deinem Gott!
Denn du bist zu Fall gekommen durch deine Schuld.
Kehrt um zum Herrn,
nehmt Worte der Reue mit euch und sagt zu ihm:
Nimm alle Schuld von uns
und lass uns Gutes erfahren!
Wir danken es dir mit der Frucht unserer Lippen.
Assur kann uns nicht retten.
Wir wollen nicht mehr auf Pferden reiten und
zum Machwerk unserer Hände sagen wir nie mehr:
Unser Gott.
Denn nur bei dir findet der Verwaiste Erbarmen.
Ich will ihre Untreue heilen
und sie aus lauter Großmut wieder lieben.
Denn mein Zorn hat sich von Israel abgewandt.
Ich werde für Israel da sein wie der Tau,
damit es aufblüht wie eine Lilie
und Wurzeln schlägt wie der Libanon.
Seine Zweige sollen sich ausbreiten,
seine Pracht soll der Pracht des Ölbaums gleichen
und sein Duft dem Duft des Libanon.
Sie werden wieder in meinem Schatten wohnen;
sie bauen Getreide an und gedeihen wie die Reben,
deren Wein so berühmt ist wie der Wein vom Libanon.
Was hat Efraim noch mit den Götzen zu tun?
Ich, ja ich, erhöre ihn, ich schaue nach ihm.
Ich bin wie der grünende Wacholder,
an mir findest du reiche Frucht.
Wer weise ist, begreife dies alles,
wer klug ist, erkenne es.
Ja, die Wege des Herrn sind gerade;
die Gerechten gehen auf ihnen,
die Treulosen aber kommen auf ihnen zu Fall.




2. Lesung Psalm 81(80) 6c - 8b.8c - 9.10 - 11b.14 + 17




Als Gott gegen Ägypten auszog.
Eine Stimme höre ich, die ich noch nie vernahm:
Seine Schulter hab ich von der Bürde befreit,
seine Hände kamen los vom Lastkorb.
Du riefst in der Not
und ich riss dich heraus;
ich habe dich aus dem Gewölk des Donners erhört

An den Wassern von Meríba geprüft.
Höre, mein Volk, ich will dich mahnen!
Israel, wolltest du doch auf mich hören!

Für dich gibt es keinen andern Gott.
Du sollst keinen fremden Gott anbeten.
Ich bin der Herr, dein Gott,
der dich heraufgeführt hat aus Ägypten.

Ach dass doch mein Volk auf mich hörte,
dass Israel gehen wollte auf meinen Wegen!
Ich würde es nähren mit bestem Weizen
und mit Honig aus dem Felsen sättigen.







Aus dem Evangelium unseres Herrn nach Markus ( Vers 12, Zeile 28b - 34 )



Ehre sei Dir, o Herr !







Und da er bemerkt hatte, wie treffend Jesus ihnen antwortete,
ging er zu ihm hin und fragte ihn:
Welches Gebot ist das erste von allen?
Jesus antwortete:
Das erste ist:
Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.
Darum sollst du den Herrn, deinen Gott,
lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele,
mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft.
Als zweites kommt hinzu:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.
Da sagte der Schriftgelehrte zu ihm:
Sehr gut, Meister! Ganz richtig hast du gesagt:
Er allein ist der Herr, und es gibt keinen anderen außer ihm,
und ihn mit ganzem Herzen,
ganzem Verstand und ganzer Kraft zu lieben und
den Nächsten zu lieben wie sich selbst,
ist weit mehr als alle Brandopfer und anderen Opfer.
Jesus sah, dass er mit Verständnis geantwortet hatte,
und sagte zu ihm:
Du bist nicht fern vom Reich Gottes.
Und keiner wagte mehr, Jesus eine Frage zu stellen.



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