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Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010
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THEMA: Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010
#6700
Aw: Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010 vor 6 Monaten DANKE: 25



Gib, dass wir aus dem österlichem
Geheimnis leben.






Samstag, den 13. März





1. Lesung Hos 6,1 - 6





Kommt, wir kehren zum Herrn zurück!
Denn er hat Wunden gerissen, er wird uns auch heilen;
er hat verwundet, er wird auch verbinden.
Nach zwei Tagen gibt er uns das Leben zurück,
am dritten Tag richtet er uns wieder auf
und wir leben vor seinem Angesicht.
Lasst uns streben nach Erkenntnis,
nach der Erkenntnis des Herrn.
Er kommt so sicher wie das Morgenrot;
er kommt zu uns wie der Regen,
wie der Frühjahrsregen, der die Erde tränkt.
Was soll ich tun mit dir, Efraim?
Was soll ich tun mit dir, Juda?
Eure Liebe ist wie eine Wolke am Morgen
und wie der Tau, der bald vergeht.
Darum schlage ich drein durch die Propheten,
ich töte sie durch die Worte meines Mundes.
Dann leuchtet mein Recht auf wie das Licht.
Liebe will ich, nicht Schlachtopfer,
Gotteserkenntnis statt Brandopfer.





2. Lesung Psalm 51 (50) 3 - 4.18 - 19.20 - 21





Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld,
tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!
Wasch meine Schuld von mir ab
und mach mich rein von meiner Sünde!

Schlachtopfer willst du nicht, ich würde sie dir geben;
an Brandopfern hast du kein Gefallen.
Das Opfer, das Gott gefällt, ist ein zerknirschter Geist,
ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verschmähen.

In deiner Huld tu Gutes an Zion;
bau die Mauern Jerusalems wieder auf!
Dann hast du Freude an rechten Opfern,
an Brandopfern und Ganzopfern,
dann opfert man Stiere auf deinem Altar.







Aus dem Evangelium unseres Herrn nach Lukas ( Vers 18, Zeile 9 - 14 )



Ehre sei Dir, o Herr !







Einigen, die von ihrer eigenen Gerechtigkeit überzeugt waren und
die anderen verachteten,
erzählte Jesus dieses Beispiel:
Zwei Männer gingen zum Tempel hinauf,
um zu beten;
der eine war ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.
Der Pharisäer stellte sich hin und sprach leise dieses Gebet:
Gott, ich danke dir, dass ich nicht wie die anderen Menschen bin,
die Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner dort.
Ich faste zweimal in der Woche und
gebe dem Tempel den zehnten Teil meines ganzen Einkommens.
Der Zöllner aber blieb ganz hinten stehen und wagte nicht einmal,
seine Augen zum Himmel zu erheben,
sondern schlug sich an die Brust und betete:
Gott, sei mir Sünder gnädig!
Ich sage euch:
Dieser kehrte als Gerechter nach Hause zurück, der andere nicht.
Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt,
wer sich aber selbst erniedrigt,
wird erhöht werden.


Maria Magdalena
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#6701
Aw: Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010 vor 6 Monaten DANKE: 25






Er leite mich auf rechten Pfaden
in der Kraft Seines Namens.





Sonntag, den 14. März





4. Fastensonntag " Laetare "






1. Lesung Jos 5,9a.10 - 12






Und der Herr sagte zu Josua:

Als die Israeliten in Gilgal ihr Lager hatten,
feierten sie am Abend des vierzehnten Tages jenes Monats
in den Steppen von Jericho das Pascha.
Am Tag nach dem Pascha, genau an diesem Tag,
aßen sie ungesäuerte Brote und geröstetes Getreide aus den Erträgen des Landes.
Vom folgenden Tag an,
nachdem sie von den Erträgen des Landes gegessen hatten,
blieb das Manna aus;
von da an hatten die Israeliten kein Manna mehr,
denn sie aßen in jenem Jahr von der Ernte des Landes Kanaan.






2. Lesung 2 Kor 5,17 - 21






Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung:
Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden.
Aber das alles kommt von Gott,
der uns durch Christus mit sich versöhnt und
uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen hat.
Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat,
indem er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnete und
uns das Wort von der Versöhnung zur Verkündigung anvertraute.
Wir sind also Gesandte an Christi statt,
und Gott ist es, der durch uns mahnt.
Wir bitten an Christi statt:
Lasst euch mit Gott versöhnen!
Er hat den, der keine Sünde kannte,
für uns zur Sünde gemacht,
damit wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden.






3. Lesung Psalm 34(33) 2 - 3.4 - 5.6 - 7






Ich will den Herrn allezeit preisen;
immer sei sein Lob in meinem Mund.
Meine Seele rühme sich des Herrn;
die Armen sollen es hören und sich freuen.

Verherrlicht mit mir den Herrn,
lasst uns gemeinsam seinen Namen rühmen.
Ich suchte den Herrn und er hat mich erhört,
er hat mich all meinen Ängsten entrissen.

Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten
und ihr braucht nicht zu erröten.
Da ist ein Armer; er rief und der Herr erhörte ihn.
Er half ihm aus all seinen Nöten.








Aus dem Evangelium unseres Herrn nach Lukas ( Vers 15, Zeile 1 - 3.11 - 32)



Er leite mich auf rechten Pfaden
in der Kraft Seines Namens.



Ehre sei Dir, o Herr !








Alle Zöllner und Sünder kamen zu ihm, um ihn zu hören.
Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten:
Er gibt sich mit Sündern ab und isst sogar mit ihnen.
Da erzählte er ihnen ein Gleichnis und sagte:

Weiter sagte Jesus:
Ein Mann hatte zwei Söhne.
Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater:
Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht.
Da teilte der Vater das Vermögen auf.
Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und
zog in ein fernes Land.
Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen.
Als er alles durchgebracht hatte,
kam eine große Hungersnot über das Land und es ging ihm sehr schlecht.
Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf;
der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten.
Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt,
die die Schweine fraßen;
aber niemand gab ihm davon.
Da ging er in sich und sagte:
Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben mehr als genug zu essen und
ich komme hier vor Hunger um.
Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen:
Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt.
Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein;
mach mich zu einem deiner Tagelöhner.
Dann brach er auf und ging zu seinem Vater.
Der Vater sah ihn schon von weitem kommen und er hatte Mitleid mit ihm.
Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.
Da sagte der Sohn:
Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt;
ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein.
Der Vater aber sagte zu seinen Knechten:
Holt schnell das beste Gewand und zieht es ihm an,
steckt ihm einen Ring an die Hand und zieht ihm Schuhe an.
Bringt das Mastkalb her und schlachtet es;
wir wollen essen und fröhlich sein.
Denn mein Sohn war tot und lebt wieder;
er war verloren und ist wiedergefunden worden.
Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern.
Sein älterer Sohn war unterdessen auf dem Feld.
Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam,
hörte er Musik und Tanz.
Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle.
Der Knecht antwortete:
Dein Bruder ist gekommen und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen,
weil er ihn heil und gesund wiederbekommen hat.
Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen.
Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu.
Doch er erwiderte dem Vater:
So viele Jahre schon diene ich dir,
und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt;
mir aber hast du nie auch nur einen Ziegenbock geschenkt,
damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte.
Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn,
der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat,
da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet.
Der Vater antwortete ihm:
Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles,
was mein ist, ist auch dein.
Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern;
denn dein Bruder war tot und lebt wieder;
er war verloren und ist wiedergefunden worden.



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#6730
Aw: Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010 vor 5 Monaten, 4 Wochen DANKE: 25
Herr, Du zogst mich empor aus der Tiefe;
ich will Dich rühmen in Ewigkeit.





Montag, den 15.März




1. Lesung Jes 65,17 - 21




Denn schon erschaffe ich einen neuen Himmel
und eine neue Erde. Man wird nicht mehr an das Frühere denken,
es kommt niemand mehr in den Sinn.
Nein, ihr sollt euch ohne Ende freuen und jubeln
über das, was ich erschaffe. Denn ich mache aus Jerusalem Jubel
und aus seinen Einwohnern Freude.
Ich will über Jerusalem jubeln
und mich freuen über mein Volk. Nie mehr hört man dort lautes Weinen
und lautes Klagen.
Dort gibt es keinen Säugling mehr,
der nur wenige Tage lebt, und keinen Greis,
der nicht das volle Alter erreicht; wer als Hundertjähriger stirbt,
gilt noch als jung,
und wer nicht hundert Jahre alt wird,
gilt als verflucht.
Sie werden Häuser bauen
und selbst darin wohnen,
sie werden Reben pflanzen
und selbst ihre Früchte genießen.




2. Lesung Psalm 30(29) 2 + 4.5 - 6b.6cd + 12a + 13b




Ich will dich rühmen, Herr,
denn du hast mich aus der Tiefe gezogen
und lässt meine Feinde nicht über mich triumphieren.
Herr, du hast mich herausgeholt aus dem Reich des Todes,
aus der Schar der Todgeweihten mich zum Leben gerufen.

Singt und spielt dem Herrn, ihr seine Frommen,
preist seinen heiligen Namen!
Denn sein Zorn dauert nur einen Augenblick,
doch seine Güte ein Leben lang.

Wenn man am Abend auch weint,
am Morgen herrscht wieder Jubel.
Da hast du mein Klagen in Tanzen verwandelt
Herr, mein Gott, ich will dir danken in Ewigkeit.







Aus dem Evangelium unseres Herrn nach Johannes ( Vers 4, Zeile 43 - 54 )



Ehre sei Dir, o Herr !







Nach diesen beiden Tagen ging er von dort nach Galiläa.
Jesus selbst hatte nämlich bestätigt:
Ein Prophet wird in seiner eigenen Heimat nicht geehrt.
Als er nun nach Galiläa kam, nahmen ihn die Galiläer auf,
weil sie alles gesehen hatten, was er in Jerusalem während des Festes getan hatte;
denn auch sie waren zum Fest gekommen.
Jesus kam wieder nach Kana in Galiläa,
wo er das Wasser in Wein verwandelt hatte. In Kafarnaum lebte ein königlicher Beamter;
dessen Sohn war krank.
Als er hörte,
dass Jesus von Judäa nach Galiläa gekommen war,
suchte er ihn auf und bat ihn, herabzukommen und seinen Sohn zu heilen;
denn er lag im Sterben.
Da sagte Jesus zu ihm:
Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, glaubt ihr nicht.
Der Beamte bat ihn:
Herr, komm herab, ehe mein Kind stirbt.
Jesus erwiderte ihm:
Geh, dein Sohn lebt!
Der Mann glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte,
und machte sich auf den Weg.
Noch während er unterwegs war,
kamen ihm seine Diener entgegen und sagten:
Dein Junge lebt.
Da fragte er sie genau nach der Stunde,
in der die Besserung eingetreten war.
Sie antworteten:
Gestern in der siebten Stunde ist das Fieber von ihm gewichen.
Da erkannte der Vater, dass es genau zu der Stunde war,
als Jesus zu ihm gesagt hatte:
Dein Sohn lebt.
Und er wurde gläubig mit seinem ganzen Haus.
So tat Jesus sein zweites Zeichen,
und zwar nachdem er von Judäa nach Galiläa gekommen war.




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#6742
Aw: Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010 vor 5 Monaten, 3 Wochen DANKE: 25
Der Herr der Heerscharen ist mit uns,
der Gott Jakobs ist unsere Burg.





Dienstag, den 16. März




1. Lesung Ez 47,1 - 9.12




Dann führte er mich zum Eingang des Tempels zurück und ich sah,
wie unter der Tempelschwelle Wasser hervorströmte und nach Osten floss;
denn die vordere Seite des Tempels schaute nach Osten.
Das Wasser floss unterhalb der rechten Seite des Tempels herab, südlich vom Altar.
Dann führte er mich durch das Nordtor hinaus und
ließ mich außen herum zum äußeren Osttor gehen.
Und ich sah das Wasser an der Südseite hervorrieseln.
Der Mann ging nach Osten hinaus, mit der Messschnur in der Hand,
maß tausend Ellen ab und ließ mich durch das Wasser gehen;
das Wasser reichte mir bis an die Knöchel.
Dann maß er wieder tausend Ellen ab und ließ mich durch das Wasser gehen;
das Wasser reichte mir bis zu den Knien.
Darauf maß er wieder tausend Ellen ab und ließ mich hindurchgehen;
das Wasser ging mir bis an die Hüften.
Und er maß noch einmal tausend Ellen ab.
Da war es ein Fluss, den ich nicht mehr durchschreiten konnte;
denn das Wasser war tief, ein Wasser,
durch das man schwimmen musste,
ein Fluss, den man nicht mehr durchschreiten konnte.
Dann fragte er mich:
Hast du es gesehen, Menschensohn?
Darauf führte er mich zurück, am Ufer des Flusses entlang.
Als ich zurückging, sah ich an beiden Ufern des Flusses sehr viele Bäume.
Er sagte zu mir:
Dieses Wasser fließt in den östlichen Bezirk,
es strömt in die Araba hinab und läuft in das Meer,
in das Meer mit dem salzigen Wasser.
So wird das salzige Wasser gesund.
Wohin der Fluss gelangt, da werden alle Lebewesen, alles, was sich regt,
leben können und sehr viele Fische wird es geben.
Weil dieses Wasser dort hinkommt, werden die Fluten gesund;
wohin der Fluss kommt, dort bleibt alles am Leben.

An beiden Ufern des Flusses wachsen alle Arten von Obstbäumen.
Ihr Laub wird nicht welken und sie werden nie ohne Frucht sein.
Jeden Monat tragen sie frische Früchte;
denn das Wasser des Flusses kommt aus dem Heiligtum.
Die Früchte werden als Speise und die Blätter als Heilmittel dienen.




2. Lesung Psalm 46(45) 2 - 3.5 - 6.8 - 9




Gott ist uns Zuflucht und Stärke,
ein bewährter Helfer in allen Nöten.
Darum fürchten wir uns nicht, wenn die Erde auch wankt,
wenn Berge stürzen in die Tiefe des Meeres

Die Wasser eines Stromes erquicken die Gottesstadt,
des Höchsten heilige Wohnung.
Gott ist in ihrer Mitte, darum wird sie niemals wanken;
Gott hilft ihr, wenn der Morgen anbricht.

Der Herr der Heerscharen ist mit uns,
der Gott Jakobs ist unsre Burg.
Kommt und schaut die Taten des Herrn,
der Furchtbares vollbringt auf der Erde.







Aus dem Evangelium unseres Herrn nach Johannes ( Vers 5, Zeile 1 - 16)



Ehre sei Dir, o Herr !









(vitajesu.files.wordpress.com/2009/11/murillo-...)







Einige Zeit später war ein Fest der Juden und Jesus ging hinauf nach Jerusalem.
In Jerusalem gibt es beim Schaftor einen Teich, zu dem fünf Säulenhallen gehören;
dieser Teich heißt auf Hebräisch Betesda.
In diesen Hallen lagen viele Kranke, darunter Blinde, Lahme und Verkrüppelte.
Dort lag auch ein Mann, der schon achtunddreißig Jahre krank war.
Als Jesus ihn dort liegen sah und erkannte, dass er schon lange krank war,
fragte er ihn:
Willst du gesund werden?
Der Kranke antwortete ihm:
Herr, ich habe keinen Menschen, der mich, sobald das Wasser aufwallt,
in den Teich trägt.
Während ich mich hinschleppe, steigt schon ein anderer vor mir hinein.
Da sagte Jesus zu ihm:
Steh auf, nimm deine Bahre und geh!
Sofort wurde der Mann gesund, nahm seine Bahre und ging.
Dieser Tag war aber ein Sabbat.
Da sagten die Juden zu dem Geheilten:
Es ist Sabbat, du darfst deine Bahre nicht tragen.
Er erwiderte:
Der Mann, der mich gesund gemacht hat, sagte zu mir:
Nimm deine Bahre und geh!
Sie fragten ihn:
Wer ist das denn, der zu dir gesagt hat:
Nimm deine Bahre und geh?
Der Geheilte wusste aber nicht, wer es war.
Jesus war nämlich weggegangen,
weil sich dort eine große Menschenmenge angesammelt hatte.
Später traf ihn Jesus im Tempel und sagte zu ihm:
Jetzt bist du gesund; sündige nicht mehr, damit dir nicht noch Schlimmeres zustößt.
Der Mann ging fort und teilte den Juden mit, dass es Jesus war,
der ihn gesund gemacht hatte.
Daraufhin verfolgten die Juden Jesus,
weil er das an einem Sabbat getan hatte.




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#6751
Aw: Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010 vor 5 Monaten, 3 Wochen DANKE: 25
Der Herr ist treu in all
Seinem Worten .





Mittwoch, den 17. März




1.Lesung Jes 49, 8 - 15




So spricht der Herr:
Zur Zeit der Gnade will ich dich erhören,
am Tag der Rettung dir helfen. Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt,
der Bund zu sein für das Volk, aufzuhelfen dem Land
und das verödete Erbe neu zu verteilen,
den Gefangenen zu sagen: Kommt heraus!,
und denen, die in der Finsternis sind: Kommt ans Licht!
Auf allen Bergen werden sie weiden,
auf allen kahlen Hügeln finden sie Nahrung.
Sie leiden weder Hunger noch Durst,
Hitze und Sonnenglut schaden ihnen nicht.
Denn er leitet sie voll Erbarmen
und führt sie zu sprudelnden Quellen.
Alle Berge mache ich zu Wegen
und meine Straßen werden gebahnt sein.
Seht her: Sie kommen von fern,
die einen von Norden und Westen,
andere aus dem Land der Siniter.
Jubelt, ihr Himmel, jauchze, o Erde,
freut euch, ihr Berge!
Denn der Herr hat sein Volk getröstet
und sich seiner Armen erbarmt.
Doch Zion sagt: Der Herr hat mich verlassen,
Gott hat mich vergessen.
Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen,
eine Mutter ihren leiblichen Sohn?
Und selbst wenn sie ihn vergessen würde:
ich vergesse dich nicht.




2. Lesung Psalm 145(144) 8 - 9.13c - 14.17 - 18




Der Herr ist gnädig und barmherzig,
langmütig und reich an Gnade.
Der Herr ist gütig zu allen,
sein Erbarmen waltet über all seinen Werken.

Der Herr ist treu in all seinen Worten,
voll Huld in all seinen Taten
Der Herr stützt alle, die fallen,
und richtet alle Gebeugten auf.

Gerecht ist der Herr in allem, was er tut,
voll Huld in all seinen Werken.
Der Herr ist allen, die ihn anrufen, nahe,
allen, die zu ihm aufrichtig rufen.







Aus dem Evangelium unseres Herrn nach Johannes ( Vers 5, Zeile 17 - 30 )



Ehre sei Dir, o Herr !









(www.christianmovies.biz/jesus_of_nazareth.jpg)







Jesus aber entgegnete ihnen:
Mein Vater ist noch immer am Werk und auch ich bin am Werk.
Darum waren die Juden noch mehr darauf aus, ihn zu töten,
weil er nicht nur den Sabbat brach,
sondern auch Gott seinen Vater nannte und
sich damit Gott gleichstellte.
Jesus aber sagte zu ihnen:
Amen, amen, ich sage euch:
Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur,
wenn er den Vater etwas tun sieht.
Was nämlich der Vater tut, das tut in gleicher Weise der Sohn.
JDenn der Vater liebt den Sohn und zeigt ihm alles, was er tut,
und noch größere Werke wird er ihm zeigen, sodass ihr staunen werdet.
Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht,
so macht auch der Sohn lebendig, wen er will.
Auch richtet der Vater niemand,
sondern er hat das Gericht ganz dem Sohn übertragen,
damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren.
Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht,
der ihn gesandt hat.
Amen, amen, ich sage euch:
Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat,
hat das ewige Leben; er kommt nicht ins Gericht,
sondern ist aus dem Tod ins Leben hinübergegangen.
Amen, amen, ich sage euch:
Die Stunde kommt und sie ist schon da,
in der die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden;
und alle, die sie hören, werden leben.
Denn wie der Vater das Leben in sich hat, so hat er auch dem Sohn gegeben,
das Leben in sich zu haben.
Und er hat ihm Vollmacht gegeben, Gericht zu halten,
weil er der Menschensohn ist.
JWundert euch nicht darüber!
Die Stunde kommt, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören
und herauskommen werden:
Die das Gute getan haben, werden zum Leben auferstehen,
die das Böse getan haben, zum Gericht.
Von mir selbst aus kann ich nichts tun;
ich richte, wie ich es vom Vater höre,
und mein Gericht ist gerecht, weil es mir nicht um meinen Willen geht,
sondern um den Willen dessen, der mich gesandt hat.


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Denk an uns, Herr,
aus Liebe zu Deinem Volk !





Donnerstag, den 18. März




1. Lesung Ex 32,7 - 14






(www.erzabtei.de/.../tanz_goldene_kalb.jpg)




Da sprach der Herr zu Mose:
Geh, steig hinunter, denn dein Volk, das du aus Ägypten heraufgeführt hast,
läuft ins Verderben.
Schnell sind sie von dem Weg abgewichen, den ich ihnen vorgeschrieben habe.
Sie haben sich ein Kalb aus Metall gegossen und werfen sich vor ihm zu Boden.
Sie bringen ihm Schlachtopfer dar und sagen:
Das sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägypten heraufgeführt haben.
Weiter sprach der Herr zu Mose: Ich habe dieses Volk durchschaut:
Ein störrisches Volk ist es.
Jetzt lass mich, damit mein Zorn gegen sie entbrennt und sie verzehrt.
Dich aber will ich zu einem großen Volk machen.
Da versuchte Mose, den Herrn, seinen Gott, zu besänftigen, und sagte:
Warum, Herr, ist dein Zorn gegen dein Volk entbrannt?
Du hast es doch mit großer Macht und starker Hand aus Ägypten herausgeführt.
Sollen etwa die Ägypter sagen können:
In böser Absicht hat er sie herausgeführt, um sie im Gebirge umzubringen und
sie vom Erdboden verschwinden zu lassen?
Lass ab von deinem glühenden Zorn und lass dich das Böse reuen,
das du deinem Volk antun wolltest.
Denk an deine Knechte, an Abraham, Isaak und Israel,
denen du mit einem Eid bei deinem eigenen Namen zugesichert und
gesagt hast:
Ich will eure Nachkommen zahlreich machen wie die Sterne am Himmel, und:
Dieses ganze Land, von dem ich gesprochen habe,
will ich euren Nachkommen geben und sie sollen es für immer besitzen.
Da ließ sich der Herr das Böse reuen, das er seinem Volk angedroht hatte.




2. Lesung Psalm 106(105) 19 - 20.21 - 22.23 - 24








Sie machten am Horeb ein Kalb
und warfen sich vor dem Gussbild nieder.
Die Herrlichkeit Gottes tauschten sie ein
gegen das Bild eines Stieres, der Gras frisst.

Sie vergaßen Gott, ihren Retter,
der einst in Ägypten Großes vollbrachte,
Wunder im Lande Hams,
Furcht erregende Taten am Schilfmeer.

Da fasste er einen Plan und er hätte sie vernichtet,
wäre nicht Mose, sein Erwählter, für sie in die Bresche gesprungen,
sodass Gott sie im Zorn nicht vertilgte.
Sie verschmähten das köstliche Land;
sie glaubten seinen Verheißungen nicht.







Aus dem Evangelium unseres Herrn nach Johannes ( Vers 5, Zeile 31 - 47)



Ehre sei Dir, o Herr !







Wenn ich über mich selbst als Zeuge aussage, ist mein Zeugnis nicht gültig;
ein anderer ist es, der über mich als Zeuge aussagt, und ich weiß:
Das Zeugnis, das er über mich ablegt, ist gültig.
Ihr habt zu Johannes geschickt, und er hat für die Wahrheit Zeugnis abgelegt.
Ich aber nehme von keinem Menschen ein Zeugnis an,
sondern ich sage dies nur, damit ihr gerettet werdet.
Jener war die Lampe, die brennt und leuchtet,
und ihr wolltet euch eine Zeit lang an seinem Licht erfreuen.
Ich aber habe ein gewichtigeres Zeugnis als das des Johannes:
Die Werke, die mein Vater mir übertragen hat,
damit ich sie zu Ende führe, diese Werke, die ich vollbringe,
legen Zeugnis dafür ab, dass mich der Vater gesandt hat.
Auch der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat über mich Zeugnis abgelegt.
Ihr habt weder seine Stimme gehört noch seine Gestalt je gesehen,
und auch sein Wort bleibt nicht in euch, weil ihr dem nicht glaubt, den er gesandt hat.
Ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben;
gerade sie legen Zeugnis über mich ab.
Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, um das Leben zu haben.
Meine Ehre empfange ich nicht von Menschen.
Ich habe erkannt, dass ihr die Liebe zu Gott nicht in euch habt.
Ich bin im Namen meines Vaters gekommen und doch lehnt ihr mich ab.
Wenn aber ein anderer in seinem eigenen Namen kommt,
dann werdet ihr ihn anerkennen.
Wie könnt ihr zum Glauben kommen, wenn ihr eure Ehre voneinander empfangt,
nicht aber die Ehre sucht, die von dem einen Gott kommt?
Denkt nicht, dass ich euch beim Vater anklagen werde;
Mose klagt euch an, auf den ihr eure Hoffnung gesetzt habt.
Wenn ihr Mose glauben würdet, müsstet ihr auch mir glauben;
denn über mich hat er geschrieben.
Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt,
wie könnt ihr dann meinen Worten glauben?










Das heutige Goldene Kalb




(www.studte-cartoon.de/cartoon/goldenes_kalb.jpg)




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