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Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010
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THEMA: Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010
#6776
Aw: Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010 vor 5 Monaten, 3 Wochen DANKE: 24
Gott, der Herr, wird ihm den Thorn
seines Vaters David geben.





Freitag, den 19. März







(farm1.static.flickr.com/130/412399035_2d155ab...)


Josef

Bräutigam der Gottesmutter Maria

Hochfest





1. Lesung Röm 4,13.16 - 18.22





Denn Abraham und seine Nachkommen erhielten nicht aufgrund des Gesetzes die Verheißung,
Erben der Welt zu sein, sondern aufgrund der Glaubensgerechtigkeit.

Deshalb gilt: "aus Glauben",
damit auch gilt: "aus Gnade".
Nur so bleibt die Verheißung für alle Nachkommen gültig,
nicht nur für die, welche das Gesetz haben,
sondern auch für die, welche wie Abraham den Glauben haben.
Nach dem Schriftwort:
Ich habe dich zum Vater vieler Völker bestimmt,
ist er unser aller Vater vor Gott,
dem er geglaubt hat, dem Gott,
der die Toten lebendig macht und das,
was nicht ist, ins Dasein ruft.
Gegen alle Hoffnung hat er voll Hoffnung geglaubt,
dass er der Vater vieler Völker werde, nach dem Wort:
So zahlreich werden deine Nachkommen sein.

Darum wurde der Glaube ihm als Gerechtigkeit angerechnet





2. Lesung 2 Sam 7,4 - 5a.12 - 14a.16





Aber in jener Nacht erging das Wort des Herrn an Natan:
Geh zu meinem Knecht David und sag zu ihm:

Wenn deine Tage erfüllt sind und du dich zu deinen Vätern legst,
werde ich deinen leiblichen Sohn als deinen Nachfolger einsetzen und
seinem Königtum Bestand verleihen.
Er wird für meinen Namen ein Haus bauen und
ich werde seinem Königsthron ewigen Bestand verleihen.
Ich will für ihn Vater sein und er wird für mich Sohn sein.

Dein Haus und dein Königtum sollen durch mich auf ewig bestehen bleiben;
dein Thron soll auf ewig Bestand haben.





3. Lesung Psalm 89(88) 2 - 3.4 - 5.27 + 29





Von den Taten deiner Huld, Herr, will ich ewig singen,
bis zum fernsten Geschlecht laut deine Treue verkünden.
Denn ich bekenne: Deine Huld besteht für immer und ewig;
deine Treue steht fest im Himmel.

"Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten
und David, meinem Knecht, geschworen:
Deinem Haus gebe ich auf ewig Bestand
und von Geschlecht zu Geschlecht richte ich deinen Thron auf."

Er wird zu mir rufen: Mein Vater bist du,
mein Gott, der Fels meines Heiles.
Auf ewig werde ich ihm meine Huld bewahren,
mein Bund mit ihm bleibt allzeit bestehen.








Aus dem Evangelium unseres Herrn nach Lukas ( Vers 2, Zeile 41 - 51a )




Gott, der Herr, wird ihm den Thorn
seines Vaters David geben.

Ehre sei Dir, o Herr !











(www.othmar.at/kirchen/st_othmar/fenster_01_zw...)






Die Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem.
Als er zwölf Jahre alt geworden war, zogen sie wieder hinauf,
wie es dem Festbrauch entsprach.
Nachdem die Festtage zu Ende waren, machten sie sich auf den Heimweg.
Der junge Jesus aber blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es merkten.
Sie meinten, er sei irgendwo in der Pilgergruppe, und reisten eine Tagesstrecke weit;
dann suchten sie ihn bei den Verwandten und Bekannten.
Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn dort.
Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel; er saß mitten unter den Lehrern,
hörte ihnen zu und stellte Fragen.
Alle, die ihn hörten, waren erstaunt über sein Verständnis und über seine Antworten.
Als seine Eltern ihn sahen, waren sie sehr betroffen und seine Mutter sagte zu ihm:
Kind, wie konntest du uns das antun?
Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht.
Da sagte er zu ihnen:
Warum habt ihr mich gesucht?
Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?
Doch sie verstanden nicht, was er damit sagen wollte.
Dann kehrte er mit ihnen nach Nazaret zurück und war ihnen gehorsam.



Maria Magdalena
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#6785
Aw: Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010 vor 5 Monaten, 3 Wochen DANKE: 24
Herr, mein Gott,
ich hoffe auf Dich.





Samstag, den 20. März




1. Lesung Jer 11,18 - 20




Der Herr ließ es mich wissen und so wusste ich es;
damals ließest du mich ihr Treiben durchschauen.
Ich selbst war wie ein zutrauliches Lamm,
das zum Schlachten geführt wird, und ahnte nicht,
dass sie gegen mich Böses planten:
Wir wollen den Baum im Saft verderben;
wir wollen ihn ausrotten aus dem Land der Lebenden,
sodass man seinen Namen nicht mehr erwähnt.
Aber der Herr der Heere richtet gerecht,
er prüft Herz und Nieren.
Ich werde sehen, wie du Rache an ihnen nimmst;
denn dir habe ich meine Sache anvertraut.





2. Lesung Psalm 7,2 - 3.9 - 10.11 - 12




Herr, mein Gott, ich flüchte mich zu dir;
hilf mir vor allen Verfolgern und rette mich,
damit mir niemand wie ein Löwe das Leben raubt,
mich zerreißt, und keiner ist da, der mich rettet.

Herr, weil ich gerecht bin, verschaff mir Recht
und tu an mir Gutes, weil ich schuldlos bin!
Die Bosheit der Frevler finde ein Ende,
doch gib dem Gerechten Bestand,
gerechter Gott, der du auf Herz und Nieren prüfst.

Ein Schild über mir ist Gott,
er rettet die Menschen mit redlichem Herzen.
Gott ist ein gerechter Richter,
ein Gott, der täglich strafen kann.







Aus dem Evangelium unseres Herrn nach Johannes ( Vers 7, Zeile 40 - 53)



Ehre sei Dir, o Herr !









(backonline.apswiss.ch/6039/hoherat.jpg)







Einige aus dem Volk sagten, als sie diese Worte hörten:
Er ist wahrhaftig der Prophet.
Andere sagten:
Er ist der Messias.
Wieder andere sagten:
Kommt denn der Messias aus Galiäa?
Sagt nicht die Schrift:
Der Messias kommt aus dem Geschlecht Davids und aus dem Dorf Betlehem,
wo David lebte?
So entstand seinetwegen eine Spaltung in der Menge.
Einige von ihnen wollten ihn festnehmen;
aber keiner wagte ihn anzufassen.
Als die Gerichtsdiener zu den Hohenpriestern und den Pharisäern zurückkamen,
fragten diese:
Warum habt ihr ihn nicht hergebracht?
Die Gerichtsdiener antworteten:
Noch nie hat ein Mensch so gesprochen.
Da entgegneten ihnen die Pharisäer:
Habt auch ihr euch in die Irre führen lassen?
Ist etwa einer vom Hohen Rat oder von den Pharisäern zum Glauben an ihn gekommen?
Dieses Volk jedoch, das vom Gesetz nichts versteht, verflucht ist es.
Nikodemus aber, einer aus ihren eigenen Reihen,
der früher einmal Jesus aufgesucht hatte,
sagte zu ihnen:
Verurteilt etwa unser Gesetz einen Menschen,
bevor man ihn verhört und festgestellt hat, was er tut?
Sie erwiderten ihm:
Bist du vielleicht auch aus Galiläa?
Lies doch nach: Der Prophet kommt nicht aus Galiläa.
Dann gingen alle nach Hause.


Maria Magdalena
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#6791
Aw: Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010 vor 5 Monaten, 2 Wochen DANKE: 24
Großes hat der Herr an uns getan.
Da waren wir fröhlich.






Sonntag, den 21. März








(images.killermovies.com/p/passion/passion08.jpg)





5. Fastensonntag " Judica "






1. Lesung Jes 43,16 - 21






(www.katholische-kirche-flensburg.de/bildfuenf.jpg)






So spricht der Herr, der einen Weg durchs Meer bahnt,
einen Pfad durch das gewaltige Wasser,
der Wagen und Rosse ausziehen lässt,
zusammen mit einem mächtigen Heer;
doch sie liegen am Boden und stehen nicht mehr auf,
sie sind erloschen und verglüht wie ein Docht.
Denkt nicht mehr an das, was früher war;
auf das, was vergangen ist, sollt ihr nicht achten.
Seht her, nun mache ich etwas Neues.
Schon kommt es zum Vorschein, merkt ihr es nicht?
Ja, ich lege einen Weg an durch die Steppe
und Straßen durch die Wüste.
Die wilden Tiere werden mich preisen,
die Schakale und Strauße, denn ich lasse in der Steppe Wasser fließen
und Ströme in der Wüste,
um mein Volk, mein erwähltes, zu tränken.
Das Volk, das ich mir erschaffen habe,
wird meinen Ruhm verkünden.







2. Lesung Phil 3,8 - 14





(beizzweinull.files.wordpress.com/.../gebet15.jpg)






Ja noch mehr:
ich sehe alles als Verlust an, weil die Erkenntnis Christi Jesu,
meines Herrn, alles übertrifft.
Seinetwegen habe ich alles aufgegeben und halte es für Unrat, um Christus zu gewinnen
und in ihm zu sein. Nicht meine eigene Gerechtigkeit suche ich,
die aus dem Gesetz hervorgeht, sondern jene, die durch den Glauben an Christus kommt,
die Gerechtigkeit, die Gott aufgrund des Glaubens schenkt.
Christus will ich erkennen und die Macht seiner Auferstehung und
die Gemeinschaft mit seinen Leiden; sein Tod soll mich prägen.
So hoffe ich, auch zur Auferstehung von den Toten zu gelangen.
Nicht dass ich es schon erreicht hätte oder dass ich schon vollendet wäre.
Aber ich strebe danach, es zu ergreifen,
weil auch ich von Christus Jesus ergriffen worden bin.
Brüder, ich bilde mir nicht ein, dass ich es schon ergriffen hätte.
Eines aber tue ich:
Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist.
Das Ziel vor Augen, jage ich nach dem Siegespreis:
der himmlischen Berufung, die Gott uns in Christus Jesus schenkt.







3. Lesung Psalm 126 (125) 1 - 2b.2c - 3.4 - 5.6





(www.die-virtuelle.com/.../img/Lieben/weinen.jpg)






Ein Wallfahrtslied.
Als der Herr das Los der Gefangenschaft Zions wendete,
da waren wir alle wie Träumende.
Da war unser Mund voll Lachen
und unsere Zunge voll Jubel.
Da sagte man unter den andern Völkern:

"Der Herr hat an ihnen Großes getan."
Ja, Großes hat der Herr an uns getan.
Da waren wir fröhlich.

Wende doch, Herr, unser Geschick,
wie du versiegte Bäche wieder füllst im Südland.
Die mit Tränen säen,
werden mit Jubel ernten.

Sie gehen hin unter Tränen
und tragen den Samen zur Aussaat.
Sie kommen wieder mit Jubel
und bringen ihre Garben ein.












Aus dem Evangelium unseres Herrn nach Johannes ( Vers 8, Zeile 1 - 11)



Ehre sei Dir, o Herr !

Judica me







(www.pictokon.net/bilder/2007-09/jesus-schrist...)









Jesus aber ging zum Ölberg.
JAm frühen Morgen begab er sich wieder in den Tempel.
Alles Volk kam zu ihm.
Er setzte sich und lehrte es.
JDa brachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer eine Frau,
die beim Ehebruch ertappt worden war.
Sie stellten sie in die Mitte
und sagten zu ihm:
Meister, diese Frau wurde beim Ehebruch auf frischer Tat ertappt.
Mose hat uns im Gesetz vorgeschrieben, solche Frauen zu steinigen.
Nun, was sagst du?
JMit dieser Frage wollten sie ihn auf die Probe stellen,
um einen Grund zu haben, ihn zu verklagen.
Jesus aber bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde.
JAls sie hartnäckig weiterfragten,
richtete er sich auf und sagte zu ihnen:
Wer von euch ohne Sünde ist,
werfe als Erster einen Stein auf sie.
JUnd er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Als sie seine Antwort gehört hatten,
ging einer nach dem anderen fort, zuerst die Ältesten.
Jesus blieb allein zurück mit der Frau, die noch in der Mitte stand.
JEr richtete sich auf und sagte zu ihr:
Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt?
Sie antwortete:
Keiner, Herr.
Da sagte Jesus zu ihr:
Auch ich verurteile dich nicht.
Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!



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#6797
Aw: Lesungen nach dem Liturgischen Kalender 2010 vor 5 Monaten, 2 Wochen DANKE: 24
Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht,
ich fürchte kein Unheil,
denn Du bist bei mir.





Montag, den 22. März




1. Lesung Dan 13,1 - 9.15 - 17.19 - 30.33 - 62






(www.wcg.org/lit/images/b8/b869danielsusanna.jpg)




In Babylon wohnte ein Mann mit Namen Jojakim.
Er hatte Susanna, die Tochter Hilkijas, zur Frau;
sie war sehr schön und gottesfürchtig.
Auch ihre Eltern waren gerecht und
hatten ihre Tochter nach dem Gesetz des Mose erzogen.
Jojakim war sehr reich;
er besaß einen Garten nahe bei seinem Haus.
Die Juden pflegten bei ihm zusammenzukommen,
weil er der Angesehenste von allen war.
Als Richter amtierten in jenem Jahr zwei Älteste aus dem Volk,
von denen galt, was der Herr gesagt hat:
Ungerechtigkeit ging von Babylon aus, von den Ältesten,
von den Richtern, die als Leiter des Volkes galten.
Sie hielten sich regelmäßig im Haus Jojakims auf und alle,
die eine Rechtssache hatten, kamen zu ihnen.
Hatten sich nun die Leute um die Mittagszeit wieder entfernt,
dann kam Susanna und ging im Garten ihres Mannes spazieren.
Die beiden Ältesten sahen sie täglich kommen und umhergehen;
da regte sich in ihnen die Begierde nach ihr.
Ihre Gedanken gerieten auf Abwege und ihre Augen gingen in die Irre;
sie sahen weder zum Himmel auf,
noch dachten sie an die gerechten Strafen Gottes.

Während sie auf einen günstigen Tag warteten,
kam Susanna eines Tages wie gewöhnlich in den Garten,
nur von zwei Mädchen begleitet, und wollte baden;
denn es war heiß.
Niemand war dort außer den beiden Ältesten,
die sich versteckt hatten und ihr auflauerten.
Sie sagte zu den Mädchen:
Holt mir Öl und Salben und verriegelt das Gartentor,
damit ich baden kann.

Als die Mädchen weg waren, standen die beiden Ältesten auf,
liefen zu Susanna hin
und sagten:
Das Gartentor ist verschlossen und niemand sieht uns;
wir brennen vor Verlangen nach dir:
Sei uns zu Willen und gib dich uns hin!
Weigerst du dich, dann bezeugen wir gegen dich,
dass ein junger Mann bei dir war und
dass du deshalb die Mädchen weggeschickt hast.
Da seufzte Susanna und sagte:
Ich bin bedrängt von allen Seiten:
Wenn ich es tue, so droht mir der Tod;
tue ich es aber nicht, so werde ich euch nicht entrinnen.
Es ist besser für mich, es nicht zu tun und euch in die Hände zu fallen,
als gegen den Herrn zu sündigen.
Dann schrie Susanna, so laut sie konnte.
Aber zugleich mit ihr schrien auch die beiden Ältesten
und einer von ihnen lief zum Gartentor und öffnete es.
Als die Leute im Haus das Geschrei im Garten hörten,
eilten sie durch die Seitentür herbei, um zu sehen, was ihr zugestoßen sei.
Als die Ältesten ihre Erklärung gaben, schämten sich die Diener sehr;
denn noch nie war so etwas über Susanna gesagt worden.
Als am nächsten Morgen das Volk bei Jojakim, ihrem Mann, zusammenkam,
erschienen auch die beiden Ältesten.
Sie kamen mit der verbrecherischen Absicht,
gegen Susanna die Todesstrafe zu erwirken.
Sie sagten vor dem Volk:
Schickt nach Susanna, der Tochter Hilkijas,
der Frau Jojakims! Man schickte nach ihr.
Sie kam, begleitet von ihren Eltern, ihren Kindern und allen Verwandten.

Da weinten ihre Angehörigen und alle, die sie sahen,
begannen ebenfalls zu weinen.
Vor dem ganzen Volk standen nun die beiden Ältesten auf und
legten die Hände auf den Kopf Susannas.
Sie aber blickte weinend zum Himmel auf;
denn ihr Herz vertraute dem Herrn.
Die Ältesten sagten:
Während wir allein im Garten spazieren gingen,
kam diese Frau mit zwei Mägden herein.
Sie ließ das Gartentor verriegeln und schickte die Mägde fort.
Dann kam ein junger Mann zu ihr, der sich versteckt hatte,
und legte sich zu ihr.
Wir waren gerade in einer abgelegenen Ecke des Gartens;
als wir aber die Sünde sahen, eilten wir zu ihnen hin
Dan 13,39 und sahen, wie sie zusammen waren.
Den Mann konnten wir nicht festhalten;
denn er war stärker als wir; er öffnete das Tor und entkam.
Aber diese da hielten wir fest und fragten sie, wer der junge Mann war.
Sie wollte es uns aber nicht verraten.
Das alles können wir bezeugen.
Die versammelte Gemeinde glaubte ihnen,
weil sie Älteste des Volkes und Richter waren,
und verurteilte Susanna zum Tod.
Da rief sie laut:
Ewiger Gott, du kennst auch das Verborgene;
du weißt alles, noch bevor es geschieht.
Du weißt auch, dass sie eine falsche Aussage gegen mich gemacht haben.
Darum muss ich jetzt sterben, obwohl ich nichts von dem getan habe,
was diese Menschen mir vorwerfen.
Der Herr erhörte ihr Rufen.
Als man sie zur Hinrichtung führte,
erweckte Gott den heiligen Geist in einem jungen Mann namens Daniel.
Dieser rief laut:
Ich bin unschuldig am Tod dieser Frau.
Da wandten sich alle Leute nach ihm um und fragten ihn:
Was soll das heißen, was du da gesagt hast?
Er trat mitten unter sie und sagte:
Seid ihr so töricht, ihr Söhne Israels?
Ohne Verhör und ohne Prüfung der Beweise habt ihr eine Tochter Israels verurteilt.
Kehrt zurück zum Ort des Gerichts!
Denn diese Ältesten haben eine falsche Aussage gegen Susanna gemacht.
Eilig kehrten alle Leute wieder um und die Ältesten sagten zu Daniel:
Setz dich hier mitten unter uns und sag uns,
was du zu sagen hast.
Denn dir hat Gott den Vorsitz verliehen.
Daniel sagte zu ihnen:
Trennt diese beiden Männer, bringt sie weit auseinander!
Ich will sie verhören.
Als man sie voneinander getrennt hatte,
rief er den einen von ihnen her und sagte zu ihm:
In Schlechtigkeit bist du alt geworden;
doch jetzt kommt die Strafe für die Sünden, die du bisher begangen hast.
Ungerechte Urteile hast du gefällt, Schuldlose verurteilt,
aber Schuldige freigesprochen; und doch hat der Herr gesagt:
Einen Schuldlosen und Gerechten sollst du nicht töten.
Wenn du also diese Frau wirklich gesehen hast, dann sag uns:
Was für ein Baum war das, unter dem du die beiden zusammen gesehen hast?
Er antwortete:
Unter einer Zeder.
Da sagte Daniel:
Mit deiner Lüge hast du dein eigenes Haupt getroffen.
Der Engel Gottes wird dich zerspalten;
schon hat er von Gott den Befehl dazu erhalten.
Dann ließ er ihn wegbringen und befahl, den andern vorzuführen.
Zu ihm sagte er:
Du Sohn Kanaans, nicht Judas, dich hat die Schönheit verführt,
die Leidenschaft hat dein Herz verdorben.
So konntet ihr an den Töchtern Israels handeln,
sie fürchteten sich und waren euch zu Willen.
Aber die Tochter Judas hat eure Gemeinheit nicht geduldet.
Nun sag mir:
Was für ein Baum war das, unter dem du die beiden ertappt hast?
Er antwortete: Unter einer Eiche.
Da sagte Daniel zu ihm:
Mit deiner Lüge hast auch du dein eigenes Haupt getroffen.
Der Engel Gottes wartet schon mit dem Schwert in der Hand,
um dich mitten entzweizuhauen.
So wird er euch beide vernichten.
Da schrie die ganze Gemeinde laut auf und pries Gott,
der alle rettet, die auf ihn hoffen.
Dann erhoben sie sich gegen die beiden Ältesten,
die Daniel durch ihre eigenen Worte als falsche Zeugen entlarvt hatte.
Das Böse, das sie ihrem Nächsten hatten antun wollen, tat man
nach dem Gesetz des Mose ihnen an:
Man tötete sie.
So wurde an jenem Tag unschuldiges Blut gerettet.





2. Lesung Psalm 23(22) 1 - 3.4.5 - 6




Ein Psalm Davids.
Der Herr ist mein Hirte,
nichts wird mir fehlen.
Er lässt mich lagern auf grünen Auen
und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Er stillt mein Verlangen;
er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.

Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht,
ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir,
dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.

Du deckst mir den Tisch
vor den Augen meiner Feinde.
Du salbst mein Haupt mit Öl,
du füllst mir reichlich den Becher.
Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang
und im Haus des Herrn darf ich wohnen für lange Zeit.







Aus dem Evangelium unseres Herrn nach Johannes ( Vers 8, Zeile 1 - 11)



Ehre sei Dir, o Herr !







Jesus aber ging zum Ölberg.
Am frühen Morgen begab er sich wieder in den Tempel.
Alles Volk kam zu ihm.
Er setzte sich und lehrte es.
Da brachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer eine Frau,
die beim Ehebruch ertappt worden war.
Sie stellten sie in die Mitte
und sagten zu ihm:
Meister, diese Frau wurde beim Ehebruch auf frischer Tat ertappt.
Mose hat uns im Gesetz vorgeschrieben, solche Frauen zu steinigen.
Nun, was sagst du?
Mit dieser Frage wollten sie ihn auf die Probe stellen,
um einen Grund zu haben, ihn zu verklagen.
Jesus aber bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde.
Als sie hartnäckig weiterfragten, richtete er sich auf und sagte zu ihnen:
Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie.
Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Als sie seine Antwort gehört hatten, ging einer nach dem anderen fort,
zuerst die Ältesten.
Jesus blieb allein zurück mit der Frau, die noch in der Mitte stand.
Er richtete sich auf und sagte zu ihr:
Frau, wo sind sie geblieben?
Hat dich keiner verurteilt?
Sie antwortete:
Keiner, Herr.
Da sagte Jesus zu ihr:
Auch ich verurteile dich nicht.
Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!

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Der Samen ist das Wort Gottes,
der Sämann ist Christus.





Dienstag, den 23. März




1. Lesung Num 21,4 - 9




Die Israeliten brachen vom Berg Hor auf und schlugen die Richtung zum Schilfmeer ein,
um Edom zu umgehen.
Unterwegs aber verlor das Volk den Mut,
es lehnte sich gegen Gott und gegen Mose auf und sagte:
Warum habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt?
Etwa damit wir in der Wüste sterben?
Es gibt weder Brot noch Wasser.
Dieser elenden Nahrung sind wir überdrüssig.
Da schickte der Herr Giftschlangen unter das Volk.
Sie bissen die Menschen und viele Israeliten starben.
Die Leute kamen zu Mose und sagten:
Wir haben gesündigt,
denn wir haben uns gegen den Herrn und gegen dich aufgelehnt.
Bete zum Herrn, dass er uns von den Schlangen befreit.
Da betete Mose für das Volk.
Der Herr antwortete Mose:
Mach dir eine Schlange und häng sie an einer Fahnenstange auf!
Jeder, der gebissen wird, wird am Leben bleiben, wenn er sie ansieht.
Mose machte also eine Schlange aus Kupfer und hängte sie an einer Fahnenstange auf.
Wenn nun jemand von einer Schlange gebissen wurde und zu der Kupferschlange aufblickte,
blieb er am Leben.




2. Lesung Psalm 102(101) 2 - 3.16 - 17.18 - 19.20 - 21




Herr, höre mein Gebet!
Mein Schreien dringe zu dir.
Verbirg dein Antlitz nicht vor mir!
Wenn ich in Not bin, wende dein Ohr mir zu!
Wenn ich dich anrufe, erhöre mich bald!

Dann fürchten die Völker den Namen des Herrn
und alle Könige der Erde deine Herrlichkeit.
Denn der Herr baut Zion wieder auf
und erscheint in all seiner Herrlichkeit.

Er wendet sich dem Gebet der Verlassenen zu,
ihre Bitten verschmäht er nicht.
Dies sei aufgeschrieben für das kommende Geschlecht,
damit das Volk, das noch erschaffen wird, den Herrn lobpreise.

Denn der Herr schaut herab aus heiliger Höhe,
vom Himmel blickt er auf die Erde nieder;
er will auf das Seufzen der Gefangenen hören
und alle befreien, die dem Tod geweiht sind







Aus dem Evangelium unseres Herrn nach Johannes ( Vers 8, Zeile 21 - 30)



Ehre sei Dir, o Herr !







Ein andermal sagte Jesus zu ihnen:
Ich gehe fort und ihr werdet mich suchen und ihr werdet in eurer Sünde sterben.
Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht gelangen.
Da sagten die Juden:
Will er sich etwa umbringen?
Warum sagt er sonst:
Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht gelangen?
Er sagte zu ihnen:
Ihr stammt von unten, ich stamme von oben;
ihr seid aus dieser Welt, ich bin nicht aus dieser Welt.
Ich habe euch gesagt:
Ihr werdet in euren Sünden sterben;
denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin,
werdet ihr in euren Sünden sterben.
Da fragten sie ihn:
Wer bist du denn?
Jesus antwortete:
Warum rede ich überhaupt noch mit euch?
Ich hätte noch viel über euch zu sagen und viel zu richten,
aber er, der mich gesandt hat, bürgt für die Wahrheit,
und was ich von ihm gehört habe, das sage ich der Welt.
Sie verstanden nicht, dass er damit den Vater meinte.
Da sagte Jesus zu ihnen:
Wenn ihr den Menschensohn erhöht habt,
dann werdet ihr erkennen, dass Ich es bin.
Ihr werdet erkennen, dass ich nichts im eigenen Namen tue,
sondern nur das sage, was mich der Vater gelehrt hat.
Und er, der mich gesandt hat, ist bei mir;
er hat mich nicht allein gelassen,
weil ich immer das tue, was ihm gefällt.
Als Jesus das sagte, kamen viele zum Glauben an ihn.










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Gerühmt und verherrlicht
in Ewigkeit.





Mittwoch, den 24. März




1. Lesung Dan 3,14 - 21.49a.91 - 92.95




Nebukadnezzar sagte zu ihnen:
Ist es wahr, Schadrach, Meschach und Abed-Nego:
Ihr verehrt meine Götter nicht und
betet das goldene Standbild nicht an, das ich errichtet habe?
Nun, wenn ihr bereit seid, sobald ihr den Klang der Hörner,
Pfeifen und Zithern, der Harfen, Lauten und Sackpfeifen und
aller anderen Instrumente hört,
sofort niederzufallen und das Standbild anzubeten,
das ich habe machen lassen, ist es gut;
betet ihr es aber nicht an,
dann werdet ihr noch zur selben Stunde in den glühenden Feuerofen geworfen.
Welcher Gott kann euch dann aus meiner Gewalt erretten?
Schadrach, Meschach und Abed-Nego erwiderten dem König Nebukadnezzar:
Wir haben es nicht nötig, dir darauf zu antworten:
Wenn überhaupt jemand, so kann nur unser Gott,
den wir verehren, uns erretten;
auch aus dem glühenden Feuerofen und aus deiner Hand,
König, kann er uns retten.
Tut er es aber nicht, so sollst du, König, wissen:
Auch dann verehren wir deine Götter nicht und
beten das goldene Standbild nicht an, das du errichtet hast.
Da wurde Nebukadnezzar wütend;
sein Gesicht verzerrte sich vor Zorn über Schadrach, Meschach und Abed- Nego.
Er ließ den Ofen siebenmal stärker heizen,
als man ihn gewöhnlich heizte.
Dann befahl er, einige der stärksten Männer aus seinem Heer sollten Schadrach,
Meschach und Abed-Nego fesseln und in den glühenden Feuerofen werfen.
Da wurden die Männer, wie sie waren - in ihren Mänteln,
Röcken und Mützen und den übrigen Kleidungsstücken -
gefesselt und in den glühenden Feuerofen geworfen.

Aber der Engel des Herrn war zusammen mit Asarja und
seinen Gefährten in den Ofen hinabgestiegen.

Da erschrak der König Nebukadnezzar; er sprang auf und fragte seine Räte:
Haben wir nicht drei Männer gefesselt ins Feuer geworfen?
Sie gaben dem König zur Antwort: Gewiss, König!
Er erwiderte: Ich sehe aber vier Männer frei im Feuer umhergehen.
Sie sind unversehrt und der vierte sieht aus wie ein Göttersohn.

Da rief Nebukadnezzar aus: Gepriesen sei der Gott Schadrachs,
Meschachs und Abed-Negos.
Denn er hat seinen Engel gesandt und seine Diener gerettet.
Im Vertrauen auf ihn haben sie lieber den Befehl des Königs missachtet
und ihr Leben dahingegeben,
als dass sie irgendeinen anderen als ihren eigenen Gott verehrten und anbeteten.




2. Lesung Dan 3,52.53.54.55.56






(12koerbe.de/mosaiken/hluk-12.jpg)




Gepriesen bist du, Herr, du Gott unserer Väter,
gelobt und gerühmt in Ewigkeit. Gepriesen ist dein heiliger, herrlicher Name,
hoch gelobt und verherrlicht in Ewigkeit.

Gepriesen bist du im Tempel deiner heiligen Herrlichkeit,
hoch gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.

Gepriesen bist du, der in die Tiefen schaut und auf Kerubim thront,
gelobt und gerühmt in Ewigkeit.

Gepriesen bist du auf dem Thron deiner Herrschaft,
hoch gerühmt und gefeiert in Ewigkeit.

Gepriesen bist du am Gewölbe des Himmels,
gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.







Aus dem Evangelium unseres Herrn nach Johannes ( Vers 8, Zeile 31 - 42)



Ehre sei Dir, o Herr !







Da sagte er zu den Juden, die an ihn glaubten:
Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger.
Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien.
Sie erwiderten ihm:
Wir sind Nachkommen Abrahams und sind noch nie Sklaven gewesen.
Wie kannst du sagen: Ihr werdet frei werden?
Jesus antwortete ihnen:
Amen, amen, das sage ich euch:
Wer die Sünde tut, ist Sklave der Sünde.
Der Sklave aber bleibt nicht für immer im Haus;
nur der Sohn bleibt für immer im Haus.
Wenn euch also der Sohn befreit, dann seid ihr wirklich frei.
Ich weiß, dass ihr Nachkommen Abrahams seid.
Aber ihr wollt mich töten, weil mein Wort in euch keine Aufnahme findet.
Ich sage, was ich beim Vater gesehen habe,
und ihr tut,
was ihr von eurem Vater gehört habt.
Sie antworteten ihm:
Unser Vater ist Abraham.
Jesus sagte zu ihnen:
Wenn ihr Kinder Abrahams wärt, würdet ihr so handeln wie Abraham.
Jetzt aber wollt ihr mich töten, einen Menschen,
der euch die Wahrheit verkündet hat, die Wahrheit, die ich von Gott gehört habe.
So hat Abraham nicht gehandelt.
Ihr vollbringt die Werke eures Vaters.
Sie entgegneten ihm:
Wir stammen nicht aus einem Ehebruch,
sondern wir haben nur den einen Vater: Gott.
Jesus sagte zu ihnen:
Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben;
denn von Gott bin ich ausgegangen und gekommen.
Ich bin nicht in meinem eigenen Namen gekommen,
sondern er hat mich gesandt.


Maria Magdalena
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