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Zölibat - zeitgerecht? vor 2 Jahren, 1 Monat
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DANKE: 2
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Mich würde es interessieren, was unsere User zum Zölibat denken? Ist es noch zeitgerecht?
Ich persönlich finde das Zölibat als ein hohes Gut! Das Zölibat hat meiner Meinung auch nichts mit dem Priestermangel zu tun!
Was denkt ihr? Wo liegen die Probleme unserer heutigen Zeit?
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Mike
Platinum Schreiber
Beiträge: 360
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Es gibt kein vollkommenes Gebet ohne inneres Rufen!
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RE: Zölibat - zeitgerecht? vor 2 Jahren, 1 Monat
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DANKE: 25
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Meiner bescheidenen Meinung nach könnte es sehr gut mit am Zeitgeist liegen. Denn ständig wird uns vorgemacht wir seinen hauptsächlich körperliche Wesen, die in der Sexualität leben müssen, um überhaupt gesund zu sein. Leider wird dies heute schon den kleinen Kindern beigebracht.
Uns ist leider das Bewußtsein verloren gegangen, dass sich halt nicht alles um die Sexualität drehen darf, weil sie nicht die Liebe ist, die uns der Herr entgegen bringt! Nein! Die Liebe des Herrn ist eine Liebe, die viel tiefer geht, weil sie die Liebe des Geistes ist, die halt nicht, im Gegensatz zur körperlichen Liebe, begrenzt ist. Und der wesendlich schwerwiegende Grund ist doch jener, den der Herr selbst in Lukas 15, 25 - 35 uns gesagt hat.
So kann doch nicht jemand , der vom Herr berufen ist nicht versuchen im Grunde zwei Herren zu dienen. Denn ,wie will man dem Herrn nachfolgen und für seine Herde als Priester da sein? Und gleichzeitig mit der notwendigen Kraft als Familienoberhaupt seiner eigenen Familie zur Verfügung stehen?
Verzeih, wenn ich es nun so einfälltig im Vergleich sage: Aber ein Schafhirte geht doch auch nicht noch einer bestimmten Zeit heim ;und überläßt seine Schafe sich selbst, läßt völlig ausseracht in welche Gefahren sie sich begeben könnte oder welche auf sie lauern. Nein dies were woll keine Hirte der Herde des Herrn!
Falls nun jemand sagen sollte, aber bei den ev.-luth. Pastoren geht es doch auch. So kann ich ihn nur antworten: Denkst du es wirklich? Schau ich habe sehr oft, als ich noch selbst evangelisch war, zu erst den Pastor angerufen, da ein alter Mensch im Sterben lag und nicht ohne Beistand gehen wollte, wie oft wurde mir gesagt er hätte keine Zeit, mein Mann hat Feierabend usw. In dieser Not habe ich mich dann an den Pfarrer gewandt, ihm erzähl von der Not dieses Menschen und das er nicht katholisch sei, aber nicht ohne Gott seinen Weg beenden möchte. Und wer kam? Der Pfarrer, jedesmal und es war egal, ob ich ihn in der Nacht rufen mußte oder kurz vor Sonnenaufgang. Er halt alle , die ihn über mich riefen ließen, das letzte Stückchen Weg begleitet, ihnen Frieden gegeben, weil er ein wirklicher Hirte des Herrn ist. Und dies Verdanken wir jeden berufenen Priester, der aus der Liebe zum Herrn, aber auch aus Liebe zu uns im Zölibat lebt, weil er es aus Freienwillen lebt und nicht unter Zwang, wie wir es gerne dastellen.So denke ich, es ist nicht nur zeitgemäß, sondern wichtig; und wir, die wir den weltlichen Weg gewählt haben, sollten endlich wieder versuchen ,diesen Weg nicht denen vom Herrn Berufenen aufzwingen zu wollen.
Pax et bonum
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Ad te levavi.
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Zölibat - zeitgerecht? vor 2 Jahren, 1 Monat
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DANKE: 2
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Was sagt der Papst dazu?
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Zölibat
In einer Welt voller Versuchungen werden Priester gebraucht, die sich ganz und gar ihrer Sendung widmen. Daher sind sie aufgefordert, auf besondere Weise völlig offen zu sein für den Dienst am Nächsten, wie Christus ihn vorlebte, indem sie das Geschenk des Zölibats annehmen. Die Bischöfe sollen sie dabei unterstützen, damit diese Gabe nie zur Last wird, sondern stets lebensspendend bleibt. Ein Weg, um das zu erreichen, ist, die Diener des Wortes und des Sakraments zur ständigen Weiterbildung, zu Exerzitien und zu Tagen der Meditation und Besinnung zusammenkommen zu lassen.
Ansprache an die Bischöfe aus Südafrika, Botswana, Swasiland, Namibia und Lesotho anlässlich ihres Ad-limina-Besuches, 10. Juni 2005
Eucharistie ist Grundlage des Zölibats
Die Betrachtung der Eucharistie sollte alle Glieder der Kirche und vor allem die Priester als Diener der Eucharistie dazu veranlassen, Ihr Treueversprechen zu erneuern. Das eucharistische Geheimnis, das sie feiern und anbeten, ist die Grundlage des Zölibats, den die Priester als wertvolles Geschenk und Zeichen der ungeteilten Liebe zu Gott und zu den Menschen empfangen haben. Auch für die Laien soll die eucharistische Spiritualität der innere Antrieb allen Handelns sein, und eine Trennung von Glauben und Leben kann in ihrer Sendung zur christlichen Beseelung der Welt nicht geduldet werden.
Predigt am Weltmissionssonntag 23. Oktober 2005
Ein echter Gottsucher sein
Die Sendung des Priesters ist es ja, den Gläubigen zu helfen, das Geheimnis Gottes zu entdecken und anderen Menschen gegenüber offen zu sein. Deshalb ist er aufgerufen, ein echter Gottsucher zu sein und gleichzeitig den Sorgen der Menschen nahe zu bleiben. Ein intensives geistliches Leben, das ihm erlaubt, tiefer in Gemeinschaft mit dem Herrn zu treten, wird ihm helfen, sich von der Liebe Gottes in Besitz nehmen zu lassen, um den Menschen verkünden zu können, dass diese Liebe vor nichts haltmacht. Zudem wird der Priester dadurch, dass er die Keuschheit im Zölibat treu lebt, zu erkennen geben, dass sein ganzes Sein Selbsthingabe an Gott und an seine Brüder ist.
Ad-limina-Besuch der Bischöfe aus der Republik Elfenbeinküste, 3. April 2006
Affektive Reife
In Wirklichkeit gelangt man nur zur affektiven Reife, wenn das Herz Gott anhängt. Christus braucht Priester, die reif und mannhaft sind, fähig, eine wahre geistliche Vaterschaft auszuüben. Damit das geschieht, bedarf es der Aufrichtigkeit mit sich selbst, der Öffnung gegenüber dem geistlichen Begleiter und des Vertrauens auf die göttliche Barmherzigkeit.
Ansprache bei der Begegnung mit dem polnischen Klerus in Warschau, 25. Mai 2006
Durch die Opfer reifen
Mir scheint, dass wir Priester auch von den Eheleuten lernen können, gerade von ihren Leiden und Opfern. Wir denken oft, nur der Zölibat sei ein Opfer. Aber wenn wir die Opfer der verheirateten Menschen kennen – denken wir an ihre Kinder, an die entstehenden Probleme, an die Ängste, die Leiden, die Krankheiten, an die Auflehnung gegen die Eltern und auch an die Probleme der ersten Lebensjahre, in denen es überwiegend schlaflose Nächte gibt, weil die kleinen Kinder weinen -, müssen wir es von ihnen, von ihren Opfern lernen, unsere Opfer zu bringen. Und miteinander müssen wir lernen, dass es schön ist, durch die Opfer zu reifen und so für das Heil der anderen zu arbeiten.
Begegnung mit Priestern aus der Diözese Albano, 31. August 2006
Du bist mein Land
Der Priester muss wirklich Gott von innen her kennen und ihn so zu den Menschen bringen: Das ist der allererste Dienst, den die Menschheit heute braucht. Wenn in einem priesterlichen Leben diese Zentralität Gottes verlorengeht, dann wird auch der Eifer des Tuns allmählich leer. Im Übermass des Äussern fehlt die Mitte, die allem Sinn gibt und es zur Einheit fügt. Da fehlt der Lebensgrund, das Land, auf dem dies alles stehen und gedeihen kann. Der Zölibat, die Ehelosigkeit der Priester, [...] kann letztlich nur von hier aus verstanden und gelebt werden. Die bloss pragmatischen Begründungen, der Hinweis auf die grössere Verfügbarkeit reichen nicht aus: solches Verfügen über die Zeit könnte leicht auch zum Egoismus werden, der sich die Opfer und Mühsale erspart, die das tägliche Einander-Annehmen und ertragen in Ehe und Familie verlangt; es würde dann zu geistlicher Verarmung oder zu seelischer Härte führen. Der wirkliche Grund für den Zölibat kann nur in dem Satz liegen: Dominus pars – Du bist mein Land. Er kann nur theozentrisch sein. Er kann nicht bedeuten, der Liebe leer zu bleiben, sondern muss bedeuten, sich von der Leidenschaft für Gott ergreifen zu lassen und im innersten Sein mit ihm dann zugleich den Menschen dienen zu lernen.
Weihnachtsempfang für die Römische Kurie, 22. Dezember 2006
Zeugnis des Glaubens
Zölibat muss ein Zeugnis des Glaubens sein; Glauben an Gott wird konkret in der Lebensform, die nur von Gott her Sinn hat. Das Leben auf ihn setzen, unter Verzicht auf Ehe und Familie, das sagt aus, das ich Gott als Wirklichkeit annehme und erfahre und ihn deshalb zu den Menschen bringen kann. Unsere ganz positivistisch gewordene Welt, in der Gott allenfalls als Hypothese, aber nicht als praktische Wirklichkeit ins Spiel kommt, braucht dieses Setzen auf Gott in der konkretesten und radikalsten Weise, die möglich ist. Sie braucht das Gotteszeugnis des Entscheids, Gott als Boden des eigenen Lebens anzunehmen. Darum ist der Zölibat gerade heute in unserer gegenwärtigen Welt wichtig, auch wenn seine Erfüllung in unserer Gegenwart immerfort bedroht und gefährdet ist.
Weihnachtsempfang für die Römische Kurie, 22. Dezember 2006
Pädophile können keine Priester sein
Wir werden Pädophile unbedingt vom Priesteramt ausschliessen; das ist absolut unvereinbar, und wer wirklich schuldig ist, ein Pädophiler zu sein, kann kein Priester sein, so können wir auf dieser ersten Ebene das Recht walten lassen und den Opfern helfen, denn sie leiden schwer darunter. Das sind die beiden Rechtsaspekte: Zum einen können Pädophile keine Priester sein, und zum anderen muss den Opfern auf jede nur mögliche Weise geholfen werden. [...]
Nur Personen, die in gesunder Verfassung sind, können zum Priestertum zugelassen werden, nur Personen mit einem tiefen persönlichen Leben in Christus , die auch ein tiefes sakramentales Leben haben.
Interview beim Flug in die Vereinigten Staaten von Amerika, 15. April 2008
Der Missbrauch von Minderjährigen
Unter den zum Evangelium des Lebens im Widerspruch stehenden Zeichen, [...] verursacht eines tiefe Scham: der sexuelle Missbrauch von Minderjährigen. Viele von euch haben mir von dem enormen Schmerz berichtet, den eure Gemeinden erlitten haben, als Kleriker ihre priesterlichen Pflichten und Aufgaben durch ein so schwerwiegend unsittliches Verhalten verraten haben. Während ihr euch um die Beseitigung dieses Übels bemüht, wo immer es vorkommt, dürft ihr der Unterstützung durch das Gebet des Gottesvolkes überall auf der Welt gewiss sein. Mit Recht hat für euch die Bekundung des Mitleids und Sorge für die Opfer Vorrang. Es ist eure von Gott gegebene Verantwortung als Bischöfe, die Wunden, die von einem Vertrauensmissbrauch verursacht wurden, zu verbinden, bei der Heilung behilflich zu sein, die Versöhnung zu fördern und mit liebevoller Sorge denen nahe zu sein, die so ernsthaft geschädigt worden sind.
Ansprache bei der Begegnung mit den Bischöfen der USA in Washington, 16. April 2008
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Mike
Platinum Schreiber
Beiträge: 360
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Es gibt kein vollkommenes Gebet ohne inneres Rufen!
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RE: Zölibat - zeitgerecht? vor 2 Jahren, 1 Monat
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DANKE: 15
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Johannes Paul II sagte:
Die Ehelosigkeit um des Himmelsreiches willen weist auf den Menschn nach der Auferstehung hin, indem die absolute und ewige bräutliche Bedeutung des in der Vereinigung mit Gott verherrlichten Leibes offenbar wird.
In der Bibel zeigt Jesus seinen Jüngern eindeutig, dass es zwei Wege gibt, die Berufung der menschlichen Person zur Liebe zu verwirklichen: Zum einen die Ehe und zum anderen die Jungfräulichkeit, also das Zöllibat.
Mt 19,12: Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht - um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es.
Levitikus 21,7: Sie dürfen weder eine Dirne, noch eine Entehrte, noch eine Frau heiraten, die ihr Mann verstoßen hat; denn der Priester ist seinem Gott geweiht.
Das Zöllibat sollte niemals als Unterscheidung zwischen dem legitimen Ausleben der sexuellen Lust einerseits und dem Zwang sie zu unterdrücken andererseits verstanden werden. Christus beruft jeden Menschen [...] die Erlösung von der Herrschaft der Begierde zu erfahren.
- Aus Theologie des Leibes für Anfänger. Einführung in die sexuelle Revolution Johannes Paul II.
Auch der Paulus hat in seinem ersten Brief an die Korinther im Kapitel 7 Anmerkungen gemacht über die christlicher Ehe und dem Zöllibat. Ich verstehe nicht warum die Protestanten das einfach übersehen!!
Ich denke es ist einfach egal was der Zeitgeist zum Zöllibat sagt, denn Gottes Wort ist ewig:
Röm 9,6: Es ist aber keineswegs so, dass Gottes Wort hinfällig geworden ist.
Röm 12,2: Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist.
Es ist der Böse, der den Menschen eintrichtert, dass das Zöllibat nicht mehr modern ist. Er ist es auch, der die ganzen Jugendlichen verführt zum vorehelichen Geschlechtsakt. Und warum tut er dies? Das können wir im Zeugnis von Frau Dr. Gloria Polo lesen:
Der Böse gaukelt der Jugend vor, dass Sex nur zum Genießen da sei, dass man
deswegen keine Gewissensbisse zu haben braucht, dass man sich deswegen nicht
schuldig fühlen muss. Aber wissen Sie, warum der Satan das macht? Warum er die
Menschen verführt, so etwas zu tun? Außer vielen anderen Gründen, braucht er
diese Menschenopfer, denn durch jede absichtliche Abtreibung wächst seine Macht
auf dieser Welt.
Wir müssen viel beten für die Priester, denn sie sind es die vom Bösen am meisten angegriffen werden, weil sie nur dazu fähig sind die Beichte abzunehmen (und damit dem Bösen die Macht über uns zu nehmen) und auch die Wandlungsworte über den Wein und Brot zu sprechen.
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MIA
Platinum Schreiber
Beiträge: 917
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"Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht." (Joh 12,24)
"Einen Mensch lieben heißt, ihn so zu sehen, wie Gott ihn gemeint hat." (F.M. Dostojewski)
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RE: Zölibat - zeitgerecht? vor 2 Jahren, 1 Monat
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DANKE: 0
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Cordula Wöhler (1845-1916), norddeutsche Pastorentochter, Konvertitin und spätere Dichterin des schönen Marienliedes Segne Du Maria, schrieb seinerzeit an Alban Stolz:
Nie kann der Zölibat der Priester gelöst und aufgehoben werden, nie - es müsste dann doch jedenfalls die hl.Messe áufhören, denn ein Priester der täglich den Gottmenschen in sich aufnimmt und dabei Weib und Kind küßt - das ist ein Unding, das kann und darf nicht nebeneinander existieren, entweder das eine, oder das andere.
(Aus Cordula Wöhler an Alban Stolz)
Das klingt für uns im 21.Jahrhundert vielleicht etwas seltsam, da wir gewohnt sind öfters zu kommunizieren, als es damals üblich war.
Aber es sind Worte, die ihre Berechtigung haben. Der Priester handelt kraft des Weihesakramentes in der Person Christi des Hauptes
Es ist der gleiche Priester, Christus Jesus, dessen heilige Person sein berufener Diener vertritt. Durch die Priesterweihe dem Hohenpriester angeglichen, besitzt er die Vollmacht, in der Kraft und an Stelle der Person Christi selbst zu handeln. (Pius XII.,Enz. Mediator Dei).
So ist es naheliegend, daß der Priester sich ungeteilt dem Herrn und seiner Sache widmen soll (Katechismus d.Kath.Kirche Nr.1579).
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Hemma
Gold Schreiber
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"Ich vermag alles, in dem der mich stärkt."
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RE: Zölibat - zeitgerecht? vor 2 Jahren, 1 Monat
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DANKE: 15
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Es ist der gleiche Priester, Christus Jesus, dessen heilige Person sein berufener Diener vertritt. Durch die Priesterweihe dem Hohenpriester angeglichen, besitzt er die Vollmacht, in der Kraft und an Stelle der Person Christi selbst zu handeln. (Pius XII.,Enz. Mediator Dei).
Eben schon deshalb, weil der Priester unseren Herrn Jesus Christus vetritt und Jesus nur für den Vater lebte und keine Ehe einging (außer eben die himmlische Ehe), schon allein aus diesem Grund kann es nur ein Zöllibat für die Priester geben.
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MIA
Platinum Schreiber
Beiträge: 917
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"Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht." (Joh 12,24)
"Einen Mensch lieben heißt, ihn so zu sehen, wie Gott ihn gemeint hat." (F.M. Dostojewski)
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